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	<title>Feine Erotik &#187; #aufschrei</title>
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	<description>Eros, Lust und Liebe</description>
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		<title>Schrei Leise, Sei Leise!</title>
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		<pubDate>Fri, 01 Feb 2013 20:50:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Leilah</dc:creator>
				<category><![CDATA[Medien]]></category>
		<category><![CDATA[#aufschrei]]></category>

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		<description><![CDATA[Sie still! Liebe Freundinnen, wenn ich an diese #Aufschrei-Geschichte denke, ist es dieses &#8220;Sei leise, sei still jetzt&#8221; im Sinne von &#8220;Stör mich nicht, dafür bist Du zu jung &#38; darüber spricht man nicht&#8221; meiner Mutter, was mit als erstes <a class="more-link" href="http://gucknet.de/medien/schrei-leise-sei-leise">weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Sie still!</p>
<p>Liebe Freundinnen,</p>
<p>wenn ich an diese #Aufschrei-Geschichte denke, ist es dieses &#8220;Sei leise, sei still jetzt&#8221; im Sinne von &#8220;Stör mich nicht, dafür bist Du zu jung &amp; darüber spricht man nicht&#8221; meiner Mutter, was mit als erstes einfällt. Ein neugieriges Kind war ich ja, aber eines, das die Geheimnisse von Fortpflanzung, Sex und Geschlecht selbst entdecken musste, so ganz ohne Aufklärung. Wenn ich die tatsächlich einforderte, bekam ich recht krasse Sachen erzählt: Homosexualität etwa war <em>pervers</em>, weil Analverkehr pervers ist. Schweinkram eben. <span id="more-416"></span>Heute können wir soziologisch-distanziert von der Homophobie der Elterngeneration sprechen, für mich hat das aber lange Zeit bedeutet, dass ich mich und mein Begehren als <em>pervers</em> empfunden habe. Noch immer bin ich froh, kein Mann zu sein, weil ich dann beim Ausleben meiner gleichgeschlechtlichen Wünsche echte Probleme hätte.</p>
<p>Die &#8220;Aufschrei-Welle&#8221; ebbt aber tatsächlich ab, das war vorauszusehen. Schon beschäftigen sich Erbsenzähler mit dem Phänomen und stelle die Anzahl der Tweet End3e Januar so dar:</p>
<p>24.: 5.000, 25.: 25.000, 26.: 10.000, 27.: 14.000, 28.: 13.500, 29.:11.000</p>
<p>Tendenz: Fallend. Die Medien habe berichtet und das Thema fertiggemacht. Die einen wollen &#8220;Diskriminierung&#8221; definiert haben, die anderen meinen, Definition heße nur: Kaputtdefinieren.</p>
<p>Sexuelle Diskriminierung mit Rassendiskriminierung, Zwangsehe mit Pöbeleien an der Haltestelle zu vergleichen sind Strategien, das <a title="http://gucknet.de/medien/bruederle-himmelreich-aufschrei" href="http://gucknet.de/medien/bruederle-himmelreich-aufschrei">Thema </a>zu erledigen. Dass Frau Himmelreich Mobbing betreibt, habe ich noch nicht gelesen. Messerscharf schreiben kann sie aber, und ihre Angriffe würde ich nicht als frontal bezeichnen.</p>
<p>Dann hat Diskriminierung immer noch mit Machtgefälle zu tun. Dass es auch Männer, die die Ohnmacht suchen, gibt, wurde in der Debatte ausgelassen, wenn ich das richtig sehe. Nur wird es zu jedem Phänomen logischerweise ein Gegenteil geben, und bei Machtgefälle denken alle nur ans Gegenteil vom Gegenteil. Das ist eher einseitig.</p>
<p>Die Macht der Frauen ist elementar, weil sie prä- und postnatal die primäre Bezugsperson ist.</p>
<p>Ob im Spiel der Geschlechter Begehren oder Begehrt-werden mehr Macht verleiht, Erobern oder Erobert-werden, lassen wir mal offen. Wer die Macht abgibt, ist jedenfalls mehr machtlos als mächtig, manchmal auch ausgeliefert, beherrscht oder devot, manchmal freiwillig in dieser Rolle, die ein unausgelotetes Potential hat, soll heißen, es gibt da wohl mehr unbewusste als bewusste und Ich-konforme Wünsche, um die die Frauenbewegung gerne große Bögen schlägt: Phantasien haben heißt nicht automatisch, das Phantasierte zu wollen, so unisono die Kommentare; wenn es darum geht, sie Partnerin oder Partner gegenüber zu äußern,  wünscht sich selbst der wortgewandte Anwalt einen Anwalt, denn &#8220;diese Dinge&#8221; sind ja peinlich, aber über Grenzüberschreitungen, Grabschereien und Diskriminierung in der Werbung, oder auf Zeitschriften-Titelbildern zu schimpfen ist leicht. Auch die Sprache könnten wir zum Hassobjekt machen: &#8220;Da fällt einem nichts mehr ein&#8221; ist umzuschreiben in &#8220;Da muss Frau an &#8230; denken&#8221;. Das Gejammer der Männer ist mir übrigens egal &#8211; mir reicht es, einen einzelnen zum Jammern zu bringen.</p>
<p>Ich habe es, im zarten Alter von 13, diskriminierend gefunden, als meine Klassenlehrein mich gefragt hatte, ob ich auch schon einen Freund hätte &#8211; hatte ich nicht, und schüchtern war ich auch. Schüchtern, weil ich schüchtern war, sozusagen. Weil ich nicht so heftig umworben wurde (und nicht von den Richtigen), fühlte ich mich wertlos. Das ist kein Grund für einen Aufschrei&#8230;</p>
<blockquote><p><a dir="ltr" href="https://twitter.com/search?q=%23Aufschrei&amp;src=hash" data-query-source="hashtag_click"><s>#</s><strong><strong>Aufschrei</strong></strong></a> zeigt auch die Sehnsucht nach dem gemeinsamen Kaminfeuer. Themen, über die alle mal wieder miteinander reden können.</p></blockquote>
<p>So ein Tweet von Alexander, der in seinem Blog auch über &#8220;<a href="http://leanderwattig.de/index.php/2013/01/07/viele-paid-content-diskussionen-ignorieren-die-heutige-kollaborative-natur-der-inhalteangebot-erstellung/">die heutige kollaborative Natur der Inhalteangebot-Erstellung</a>&#8221; schreibt. Das gefällt mir. An lauen &#8216;Sommerabenden gern auch am Lagerfeuer.</p>
<blockquote><p><em>Das Gute an Blogs (und das, was sie von den alten Medien unterscheidet) ist doch gerade, dass sie eine kollaborative Entwicklung von Ideen ermöglichen. Und wenn auch der “aktive” Part zwischen Bloggerin und Leserin nicht exakt gleich oder parallel zu sehen ist, so wäre das Verhältnis doch mit “Anbieter” versus “Kunde” ganz falsch beschrieben.</em></p></blockquote>
<p>So kommt Frau herum, beim Bloggen.<a href="http://antjeschrupp.com/2013/01/06/warum-ich-nicht-von-euch-finanziert-werden-will/#"> Antje, feministische Bloggerin aus Ffm, verschenkt ihre Artikel</a> und will, wie ich, Feedback.</p>
<p>Schreien, weil ich so schüchtern, gehemmt war, hätte ich damals gar nicht können. Das ging mehr ins depressive. Die Literaturwissenschaft und Psyhologie hat mir als Studium dann unheimlich weitergeholfen: Frauenbefreiung, sexuelle Revolution und noch ein paar Utopien.</p>
<blockquote><p>Die Figuren, unglaubwürdig allesamt, dienen nur der Inszenierung der narzisstischen Ich-Erzählerin.</p></blockquote>
<p>Sagt <a href="http://juliaschramm.de/index.php">Julia </a>über sich, könnte aber auch auf mich passen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Brüderle, Himmelreich, #Aufschrei</title>
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		<pubDate>Fri, 25 Jan 2013 20:30:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Leilah</dc:creator>
				<category><![CDATA[Medien]]></category>
		<category><![CDATA[#aufschrei]]></category>

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		<description><![CDATA[Unsere Freien Demokraten haben einen &#8220;spitzen&#8221; Häuptling, will uns der STERN erklären, und zwei Stern-Journalisten, Franziska Reich und Andreas Hoidn-Borchers, haben sich die Arbeit mit dem Artikel gemacht, indem sie über eine weitere Journalistin schreiben: &#8220;Brüderles Blick&#8221;, schreibt Laura Himmelreich, <a class="more-link" href="http://gucknet.de/medien/bruederle-himmelreich-aufschrei">weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Unsere Freien Demokraten haben einen &#8220;spitzen&#8221; Häuptling, will uns der STERN erklären, und zwei Stern-Journalisten, Franziska Reich und Andreas Hoidn-Borchers, haben sich die Arbeit mit dem Artikel gemacht, indem sie über eine weitere Journalistin schreiben:</p>
<blockquote><p><em>&#8220;Brüderles Blick&#8221;, schreibt Laura Himmelreich, wandert auf meinen Busen. &#8220;Sie können ein Dirndl auch ausfüllen.&#8221; Im Laufe unseres Gesprächs greift er nach meiner Hand und küsst sie. &#8220;Ich möchte, dass Sie meine Tanzkarte annehmen.&#8221; &#8220;Herr Brüderle&#8221;, sage ich, &#8220;Sie sind Politiker, ich bin Journalistin.&#8221; &#8220;Politiker verfallen doch alle Journalistinnen&#8221;, sagt er. Ich sage: &#8220;Ich finde es besser, wir halten das hier professionell.&#8221; &#8220;Am Ende sind wir alle nur Menschen.&#8221; (<a href="http://www.stern.de/politik/deutschland/rainer-bruederle-der-spitze-kandidat-1959408.html">Quelle</a>) </em></p></blockquote>
<p>Da wollte &#8211; ein Jahr ist es her &#8211; der Rainer der Laura verfallen, ist aber nur aufgefallen, ein Jahr später, was er sich vielleicht nicht erklären kann, also wird er denken, dass die Laura gemein ist, wo so ein Handkuss doch nicht chauvinistisch, sondern galant gedacht wäre. &#8220;Ja mei&#8221;, hätte die Laura doch auch sagen können &#8211; &#8220;und Sie, Brüderle, passen auch fei echt in a Lederhosn&#8221;. <span id="more-412"></span></p>
<p>Dann hätte es sich gehabt, und sie hätte Rainer noch bedauern sollen, dass er immer das Brüderle bleiben wird und muss, denn jetzt noch den Namen ändern wär&#8217; Quatsch, und die Mädels wollens mit eim Brüderle nun mal nur geschwisterlich, sauber, und fertig.</p>
<p>Der Artikel in der Wochenzeitung hat auch diesen Aspekt:</p>
<blockquote><p>Der Stern hat wieder einmal eine Sau durch das mediale Dorf getrieben, die gerade von einer großen Herde verfolgt wird. Ob das in eine nachhaltige Debatte mündet, darf man bezweifeln. Die große Herde schreit vermutlich nur kurz auf, bis sie eine neue Sau gesichtet hat, der sie anschließend hinterher rennen kann. (<a title="http://www.internet-law.de/2013/01/der-aufschrei-der-herde.html" href="http://www.internet-law.de/2013/01/der-aufschrei-der-herde.html">Quelle</a>)</p></blockquote>
<p>&#8220;Die Menge&#8221; &#8211; das sind wohl die, die jetzt unter #Aufschrei twittern.</p>
<blockquote><p><strong>Wir leben im Jahr 2013 &#8211; und in deutschen Büros werden Frauen &#8220;Puppe&#8221; genannt und angemacht. Das darf nicht wahr sein? Ist es aber, wie Beispiele der aktuellen Sexismus-Debatte zeigen.</strong></p></blockquote>
<p>Das ist jetzt eigentlich ein neues Thema, irgendwie aus dem ersten hervorgegangen. Die Schwestern twittern unter #Aufschrei heraus, was sie als und an Diskriminierung erleben. Da kommte so einiges zusammen, im Kurzformat: &#8220;institutionalisierter Sexismus ist in Deutschland so gang und gäbe dass er gar nicht mehr als solcher wahrgenommen wird.&#8221;, &#8220;die Bitte, mal gründlich über die Tweets mit dem Hashtag <s>#</s><strong><strong>aufschrei</strong></strong> nachzudenken.&#8221;, &#8220;Dass ich beim Anziehen nicht frage: &#8220;Fühle ich mich darin wohl?&#8221;, sondern: &#8220;Ist der Auschnitt okay oder werde ich angemacht?&#8221; &#8220;, &#8220;<s>#</s><strong><strong>aufschrei</strong></strong> ist wichtig, da oft unklar ist, wie viele übergriffe jede einzelne frau in ihrem leben erfährt, wie traumatisch sie sein können.&#8221;, und so weiter und so fort.</p>
<blockquote><p>der <a dir="ltr" href="https://twitter.com/search?q=%23aufschrei&amp;src=hash" data-query-source="hashtag_click"><s>#</s><strong><strong>aufschrei</strong></strong></a> der von Sexismus Betroffenen, macht mich grade einfach nur sprachlos</p></blockquote>
<p>So eine Welle der Empörung hat was, scheint riesengroß und auch berechtigt. Diskriminierung darf aber gerade nicht sprachlos machen. Wenn die FDP sich Frauen in Machtpositionen verschließt, finde ich das aber gerade gut. Für mich sind das keine reformfähigen Leute, die diese liberale Politik betreiben, die dazu führt, dass die sozialen Unterschiede größer und größer werden. Frauen sollten davon  konsequent die Finger lassen.Ich kann auch gar nicht verstehen, warum die Himmelreich sich vom Rainer die Hand hat küssen lassen.</p>
<p>Die Aufschrei-Welle wird wohl bald wieder abflachen, auslaufen. Vielleicht kommen noch ein paar Wellen hinterher.  Erotik ist gewaltig, also nicht gewaltfrei. Ist auch mit Frustration verbunden. &#8220;Sexismus&#8221; ist mir in dem Zusammenhang zu unspezifisch.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;<br />
<em></em></p>
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