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	<title>Feine Erotik &#187; Venus</title>
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	<description>Eros, Lust und Liebe</description>
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		<title>Der fügsame Mann</title>
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		<pubDate>Sun, 31 Aug 2014 06:52:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Gucknet</dc:creator>
				<category><![CDATA[weibliche Dominanz]]></category>
		<category><![CDATA[der gefügige Mann]]></category>
		<category><![CDATA[Venus]]></category>

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		<description><![CDATA[„Der Mann ist fügsam und einfach zu lenken, er unterwirft sich leicht der Herrschaft der Frau, die ihn beherrschen will.“ ―Valerie Solanas &#160; Liebe Freundinnen, viel habe ich diesem Zitat ja nicht hinzuzufügen: Dass der weibliche Wille zur Herrschaft, zur <a class="more-link" href="http://gucknet.de/weibliche-dominanz-2/der-fugsame-mann">weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>„Der Mann ist fügsam und einfach zu lenken, er unterwirft sich leicht der Herrschaft der Frau, die ihn beherrschen will.“ </strong><br />
<strong> ―<a title="http://de.wikipedia.org/wiki/Valerie_Solanas" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Valerie_Solanas" target="_blank">Valerie Solanas</a></strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><span id="more-979"></span>Liebe Freundinnen,</p>
<p>viel habe ich diesem Zitat ja nicht hinzuzufügen:</p>
<p>Dass der weibliche Wille zur Herrschaft, zur Macht, manchmal arg schwach ausgeprägt ist.</p>
<p>Dass manche Schwester vielleicht beherrschen will, aber nicht weiß, wie unterwerfen. Dass es für Männer mit dem Wunsch nach Unterwerfung kontraproduktiv wäre, sich einer nicht-herrschaftsfähigen Frau unterwerfen zu wollen. Dass Solanas ihrer Zeit voraus war, unser Umdenken befördert hatte und nicht anständig von ihren Thesen leben konnte. Dass sie provoziert hatte.</p>
<p>Ob ich heute mit einer</p>
<h2>Anleitung, den Mann gefügig zu machen</h2>
<p>auch provozieren würde?</p>
<p>Schön, wenn Ihr Euch fragt, was diese Anleitung beinhalten würde. Wie sähe sie denn bei Euch aus?</p>
<p>Fällt Euch nichts ein oder wollt Ihr Eure Tricks für Euch behalten, oder bevorzugt Ihr ein Leben als angepasstes Weibchen?</p>
<p>Oder könntet Ihr ihn langsam an das Thema heranführen: Göttinen sind nützlich, Göttinnen sind ein schönes <a title="http://www.femdomartists.com/implied-female-domination/worshipping-venus" href="http://www.femdomartists.com/implied-female-domination/worshipping-venus" target="_blank">Beipiel</a>&#8230;</p>
<p><a href="http://gucknet.de/wp-content/uploads/2014/08/Venus-Woman-Worship-Adoration.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-987" title="Venus-Woman-Worship-Adoration" src="http://gucknet.de/wp-content/uploads/2014/08/Venus-Woman-Worship-Adoration.jpg" alt="" width="450" height="532" /></a></p>
<p>Bilder sollen seine Phantasie beflügeln, und innere Bilder, die beim Vorlesen entstehen, so mein Vorschlag.</p>
<p>Aber das ist leicht für mich, den ich habe ja meinen engagierten Vorleser Roman, und der schreibt auf Aufforderung &#8211; manchmal auch aus eigenem Antrieb &#8211; zur Not auch mal selbst seine Texte.</p>
<p>Die sind manchmal subversiv, manchmal submissiv. Kürzlich hat er mir</p>
<h3>&#8220;Der gefügige Mann -<br />
Manifest meiner Unterwerfung&#8221;</h3>
<p>vorgelesen. Durchaus nett. Eigentlich ist es mehr ein Bühnenstück, ein monologischer Einakter, und die Regieanweisungen hat er vorgelesen, statt sie auszuführen, was ja bei einer Telefon-Lesung in Ordnung ist. Das Schlussbild hätte dann der oben dargestellten Venus-Verehrung entsprochen.Vielleicht sehen wir uns ja mal bei einer Aufführung &#8211; oder würdet Ihr es lieber im ganz privaten Rahmen mit dem persönlichen Darsteller Eurer Wahl anschauen?</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Tabu-Brüche,  Aufmerksamkeit und Empörung</title>
		<link>http://gucknet.de/medien/tabu-bruche-aufmerksamkeit-und-empoerung</link>
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		<pubDate>Thu, 19 Dec 2013 22:02:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Leilah</dc:creator>
				<category><![CDATA[Medien]]></category>
		<category><![CDATA[Missbrauch]]></category>
		<category><![CDATA[Respekt]]></category>
		<category><![CDATA[Venus]]></category>

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		<description><![CDATA[Liebe Freundinnen, wenn eine Autorin die Folgen eines Missbrauchs, den sie als Kind erlitten hat, eingehend beschreibt und auch die Rolle der eigenen Mutter nicht ausklammert, dann kommt mir das wie literarisches Neuland vor, und vielleicht ist es auch ein <a class="more-link" href="http://gucknet.de/medien/tabu-bruche-aufmerksamkeit-und-empoerung">weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Liebe Freundinnen,</p>
<p>wenn eine Autorin die Folgen eines Missbrauchs, den sie als Kind erlitten hat, eingehend beschreibt und auch die Rolle der eigenen Mutter nicht ausklammert, dann kommt mir das wie literarisches Neuland vor, und vielleicht ist es auch ein Tabubruch: &#8220;Darüber spricht man nicht&#8221;.</p>
<p>Aber es hat, oder sollte eine befreiende Wirkung haben. Über &#8220;<a href="http://www.salon.com/2013/02/15/my_deep_dark_secret/">mein tiefes, dunkles Geheimnis</a>&#8221; zu sprechen, nicht im diskreten Umfeld einer Therapie, sondern schreibend in der Öffentlichkeit &#8211; vielleicht ist es (selbst-) therapeutisches Schreiben, vielleicht, sieht man die Kommentare zum Artikel, ist es auch ein wenig kollektive Traumabewältigung.</p>
<p><span id="more-686"></span><a href="http://tracystrauss.com/" target="_blank">Tracy Strauss</a> hat also über eine dunkle, unangenehme Seite der Sexualität geschrieben, vor allem aber exakt über ein <a title="http://tracystrauss.com/notes-on-proper-usage/" href="http://tracystrauss.com/notes-on-proper-usage/" target="_blank">Wahrnehmungssystem</a>, das das Trauma verursacht hat:</p>
<blockquote><p>I tried as best as I could to obey her wishes without compromising the integrity of the line separating truth from denial. Acknowledging only part of the truth, or ignoring it altogether as if it did not exist, was not only my mother’s operating system but the foundation upon which she raised me.</p></blockquote>
<p>&#8220;Ausblenden und Wegschauen&#8221;  ist hier die Regel, gewöhnliche Verleugnung.</p>
<p>Von einer &#8220;<a href="http://www.abendzeitung-muenchen.de/inhalt.nach-trennung-von-liam-hemsworth-miley-cyrus-ich-hatte-angst-davor-allein-zu-sein.66ac8bea-e2d1-4dc0-9851-cd1799b2f451.html" target="_blank">Skandalnudel</a>&#8221; erwarten wir mehr. <a href="http://guardianlv.com/2013/11/miley-cyrus-dont-model-her-role/" target="_blank">Miley Cyrus </a> kam in die Schlagzeilen, weil sie auf der Bühne masturbiert hat &#8211; genauer: Den Akt der Masturbation angedeutet hat.</p>
<p>Das Provokante dabei wird wohl gewesen sein, dass sie permanent ihre Zunge herausgestreckt hat &#8211; jedenfalls kommt sie nun in den Genuss einer professionellen moralischen <a href="http://www.bloomberg.com/news/2013-10-17/old-jewish-men-have-valuable-advice-for-miley-cyrus.html?cmpid=taboola.articles" target="_blank">Belehrung</a>.</p>
<blockquote><p>&#8220;Miley might do well to look at the landscape of hubris-infused rock stars who tumble into self-destruction, usually out of a misunderstood sense of their own power and popularity (dangerous addictions in their own right that only get worse when drugs and alcohol get mixed in).&#8221;</p></blockquote>
<p>Wer pauschal alle Stars als übertrieben narzisstisch diagnostiziert, sollte aber auch an jene denken, die sich ach so gern auch &#8220;<a href="http://www.starflash.de/bildergalerie/miley-cyrus-nippelblitzer-438434.html" target="_blank">peinliche Star-Fotos</a>&#8221; anschauen, denn zu einem System gehören mindestens zwei Bestandteile.</p>
<p>Im Tabubruch soll die verleugnete Seite der Wahrheit hervorgeholt werden, und schnell kommt die &#8220;konservative Seite&#8221; zu Wort, die vor den schlimmen Folgen der Wahrheit warnt und das Verleugnete unter den Teppich kehren will.</p>
<p>Erst die Kritiker machen den Skandal zum Skandal&#8230;</p>
<p>Auch manche Autoren haben sich dieses Gesetz schon zu Nutze gemacht, wenn auch <a title="der gezielte Tabubruch " href="http://blog.xinxii.de/2012/04/24/tabubruch-als-buch-pr/" target="_blank">das Verfahren</a> seine Tücken haben mag:</p>
<blockquote><p>Entscheiden Sie sich für einen Tabubruch, sollten Sie nicht nur die Kunst des Polarisierens beherrschen, sondern auch einen guten PR-Berater haben, der strategisch denkt. Sonst geht der Schuss nach hinten los, und Sie landen als Tabubrecher in der Gosse der Ignoranz &#8230;</p></blockquote>
<p>Den Ausdruck &#8220;Gosse der Ignoranz&#8221; finde ich ja klasse.</p>
<p>Hey, ich bin in dieser Gosse, in der Ignoranz-Gosse. Nicht, weil ich irgendwelche Tabus gebrochen habe (oder habe ich das doch getan?), sondern weil mich niemand kennt, und die, die mich kennen, sich nicht für mein Geschreibsel interessieren.</p>
<blockquote><p><a href="http://gucknet.de/leilah/mein-erotischer-groschenroman" target="_blank">***Habt Ihr Interesse an meinem neuen Buch-Projekt?***</a></p></blockquote>
<p>Diese Frage hatte ich schon ein paarmal gestellt, aber wahrscheinlich den falschen Leuten. Die haben entweder ein anderes Programm, oder mein Groschenroman ist mit ihren Denkverboten nicht kompatibel. Es ist mir ja selbst peinlich, zum Teil, was ich da geschrieben habe,  aber ich hatte nur an die Freiheit der Kunst, der frau auch mal ihren Lauf lassen müsse, gedacht.</p>
<p>Unseriös und nicht richtlinienkonform sei das &#8211; auch das habe ich mir schon schreiben lassen.<br />
Und wenn schon! Das bisschen Tabubruch(?) gleiche ich doch glatt wieder aus, mit meiner <a href="http://gucknet.de/sample-page/das-erotische-buch-bei-gucknet/ovids-liebeskunst-fuer-frauen-interpretation-von-leilah" target="_blank">Liebeskunst für Frauen</a>.  Die wird voll seriös, und außerdem liegen diese alten Bilder und die Geschichten dahinter momentan voll im <a href="http://blog.schockwellenreiter.de/galerie/bilder201312/bilder20131219.html" target="_blank">Trend</a>, und das wird auch noch eine Weile so bleiben.</p>
<p><a href="http://gucknet.de/wp-content/uploads/2013/12/Tizian_Venus_Anadyomene.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-690" title="Tizian_Venus_Anadyomene" src="http://gucknet.de/wp-content/uploads/2013/12/Tizian_Venus_Anadyomene.jpg" alt="" width="251" height="347" /></a>Es gibt unterschiedliche Tabus, es gibt Dinge, die wir nicht tun sollen, es gibt Dinge, über die wir nicht sprechen sollen, und soche, über die wir nicht nachdenken sollen. Denkverbote hat es schon früher gegeben, und auch Möglichkeiten, diese Zensur zu überwinden. Was wir denken sollen, was zu denken sich &#8220;geziemt&#8221; und worauf unsere geheimen, verpönten Wünsche zielen, sollten wir ergründen und wissen, wie die Männer in dieser Hinsicht ticken: Es ist heute kein Tabubruch mehr, offenzulegen, dass Frauen männliche Anteile haben und Männer weibliche, und es ist üblich, hier rücksichtsvoll Wert auf Ausgeglichenheit, Balance und Gleichwertigkeit zu legen.Dabei kann es sein, dass die Problematik &#8220;verpönte Wünsche&#8221; bei den Männern ausgeprägter als bei den Frauen ist.<br />
Ich will ja nicht darauf bestehen, dass Männer den stärkeren Trieb haben, aber irgendwie scheinen sie mir doch bedürftiger als die Frauen zu sein, wenn wir hinter die Fassade schauen.</p>
<p>Dass es Unterschiede zwischen den Geschlechtern gibt, liegt auf der Hand: Venus ist weiblich, die Liebe hat eine <em>Göttin</em> und keinen männlichen Gott. Diese weibliche Göttin repräsentiert uns, liebe Freundinnen; warum auch nicht, was spricht dagegen, dass wir unser Privileg auch (aus-) leben?</p>
<p>In der Kunst sind es die Männer, die der Venus huldigen und sie darstellen. Das hat so seine Richtigkeit. Ist es nicht an der Zeit, dass Männer auch im realen Leben der Frau den gebotenen Respekt erweisen?</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Venus &amp; Mars, Olympische Schamgefühle, Schamlosigkeiten</title>
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		<pubDate>Sun, 20 May 2012 16:40:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Gucknet</dc:creator>
				<category><![CDATA[OVID]]></category>
		<category><![CDATA[Mars]]></category>
		<category><![CDATA[Scham]]></category>
		<category><![CDATA[Schamlosigkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Venus]]></category>

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		<description><![CDATA[Liebe Freundinnen, es gibt Buchtitel wie „Töchter der Venus“ und „Schwestern der Venus“ – und irgendwie  sind wir alle doch vielleicht eigentlich Beides, vermute ich mal. „Venus“ als Leitfigur scheint mir immer noch aktuell, wenn ich so sehe, wie sehr <a class="more-link" href="http://gucknet.de/ovid/venus-mars-olympische-schamgefuhle-schamlosigkeiten">weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Liebe Freundinnen,</p>
<p>es gibt Buchtitel wie „Töchter der Venus“ und „Schwestern der Venus“ – und irgendwie  sind wir alle doch vielleicht eigentlich Beides, vermute ich mal.</p>
<p>„Venus“ als Leitfigur scheint mir immer noch aktuell, wenn ich so sehe, wie sehr manche Frauen es lieben, vergöttert zu werden, besonders in der „Annäherungsphase“, manchmal auch „Phase der Verliebtheit“ genannt. Ich bin da jedenfalls keine Ausnahme.<span id="more-255"></span></p>
<p>Es gibt auch einige Betrachtungen, die das Verhältnis von Frau und Mann unter dem Aspekt Venus und Mars erklären wollen, und zum „typisch weiblichen“ Repertoire gehöre dann, dass Frau die Verhältnisse in der Verliebtheit möglichst in die Langzeitbeziehung herüberretten wolle.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Auch das ist mal wieder eine männliche Betrachtungsweise: Die Illusionen der Verliebtheit gibt zuerst der Mann auf, verfliegen bei Ihm zuerst. Frau erwacht aus ihrer Phantomliebe und erkennt sein wahres Wesen, nachdem er sich nicht mehr so ideal verhält wie zu Beginn, beispielsweise auf den regelmäßigen Blumenstrauß oder den gelegentlichen Diamantring als Geschenk verzichten zu können glaubt.</p>
<p>Bevor Ihr jetzt in Eurer Beziehungsgeschichte versinkt und in dieses jämmerliche „Ja, das kenn’ ich auch“ verfallt, lasst Euch gesagt sein, dass Ihr auf dem Holzweg seid, denn diese Betrachtungsweise ist eindimensional, und die Venus-Mars-Story ist eine Dreiecksgeschichte, in Wirklichkeit (wenn denn der Mythos eine Realität ist) also die Venus-Vulkanos-Mars-Geschichte.</p>
<p><em> </em></p>
<p><strong>Ovid, ars amatoria II, 561ff.</strong></p>
<p>Eine Geschichte erzählt man, die allen bekannt ist im Himmel:</p>
<p>Wie Mars und Venus gefasst wurden durch Mulcibers List.</p>
<p>Denn Vater Mars, ausser sich von rasender Liebe zu Venus,</p>
<p>Schrecklicher Feldherr zuvor, wurde zum Liebhaber nun.</p>
<p>Und als er bat, war Venus – sie ist ja die sanfteste Göttin –</p>
<p>Gegen Gradivus auch nicht schwierig und bäuerlich spröd.</p>
<p>O wie oft lachte sie frech – sagt man – über die Füsse des Gatten,</p>
<p>Über die Hand, welche hart war von der Kunst und der Glut.</p>
<p>Ahmte sie dann vor Mars’ Augen Vulcanus nach, stand ihr das herrlich,</p>
<p>Und sehr viel Grazie war mit ihrer Schönheit vereint.</p>
<p>Aber sie pflegten zuerst ihr Beilager klug zu verbergen,</p>
<p>Und noch voll schüchterner Scham war ihr Vergehen dabei.</p>
<p>Weil’s ihm der Sonnengott zutrug – wer könnte den Sonnengott täuschen? –,</p>
<p>Wurde Vulcanus das Tun seiner Gemahlin bekannt.</p>
<p>Was für ein schlechtes Beispiel, o Sonnengott! Bitte doch selber</p>
<p>Um ein Geschenk! Wenn du schweigst, hat sie auch Gaben für dich!</p>
<p>Rings um das Bett und darüber verteilt jetzt Mulciber Schlingen,</p>
<p>Unsichtbare; den Blick täuscht dieses kunstreiche Werk.</p>
<p>Dann gibt er vor, nach Lemnos zu reisen. Das Paar kommt zusammen,</p>
<p>Und in die Schlingen verstrickt liegen sie beide nackt da.</p>
<p>Nun ruft die Götter er her; die Gefangenen bieten ein Schauspiel.</p>
<p>Tränen mit Mühe nur hielt Venus, so glaubt man, zurück.</p>
<p>Nicht können sie die Gesichter bedecken und nicht vor die Teile,</p>
<p>Die man sonst offen nicht zeigt, legen die schützende Hand.</p>
<p>Da sagt einer und lacht: „Übertrage, tapferster Mavors,</p>
<p>Du deine Fesseln auf mich, sind sie dir selber zur Last.“</p>
<p>Kaum auf dein Bitten, Neptun, lässt Vulcan die gefangenen Leiber</p>
<p>Frei, und nach Paphos begibt sie sich, nach Thrakien Mars.</p>
<p>Da du nun dieses vollbracht hast, Vulcanus, tun künftig sie freier,</p>
<p>Was sie versteckten zuvor, und alle Scham ist dahin.</p>
<p>Oft freilich gibst du jetzt zu, dass du Narr etwas Dummes getan hast,</p>
<p>Und deine eigene Kunst, sagen sie, hast du bereut.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Das Mann-Frau – Verhältnis unter dem Aspekt „Mars-Venus“ zu interpretieren, impliziert die Betrachtung eines ehebrecherischen Verhältnisses; wir haben verdrängt, dass Mars und Venus eigentlich gar nicht zusammengehören.</p>
<p>„Vater Mars“ wäre ohne die Kunst des Waffenschmieds Vukanos sicherlich kein Kriegsgott, und die Art, wie Vulkanos Rache übt, finde ich sehr befremdlich. Während hier die beiden Ehebrecher im Netz gefangen ist, ist das Netzt ja eigentlich eine der Waffen der Frau, die, wenn sie auf Eroberungstour ist, danach trachtet, den Richtigen an die Angel oder in ihr Netz zu bekommen – symbolisch gesprochen. Hier sind Mars und Venus dem Vulkanos ins Netz gegangen, und er setzt sie der Beschämung durch alle anderen Götter aus; „alle Scham ist dahin“: Das mag glauben, wer mag.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Den Männern hat OVID mit dieser Episode eine Lektion erteilt: Der Sonnengott hätte von Venus eine „Gabe“ erpressen können und sollen. &#8220;Wissen ist Macht&#8221; &#8211; das gilt allerdings auch für die Frau von heute.</p>
<p>Vulkanos hätte besser nicht so genau hingeschaut und über das Geschehen hinweg. Sätze wie „die Scham ist vorüber“ gehen eigentlich auf ihn, der sein Ziel, die Gattin zu beschämen, nachhaltig verfehlt hat, zurück.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Allzu wörtlich kann ich das alles gar nicht nehmen. Der „lachende Dritte“, der Mars anbietet, dessen Fesseln zu übernehmen und der Spott zeigen an, dass es hier um den Gegensatz von Intimität und Öffentlichkeit geht; zur Schau gestellte Sexualität hat nichts intimes, aber den Gedanken daran hat es schon vor 2000 Jahren gegeben. Und noch heute gibt es die „Gattin“, die sich über ihren Gatten lustig macht, ihn parodiert und hinter seinem Rücken über ihn lästert. Welchen sittlichen Nährwert dieser Aspekt der Venus heute für uns Frauen haben soll – ich weiß es wirklich nicht.</p>
<p>Dass ich meinen Macker nicht bloßstellen und der Konkurrentin in ihre Arme treiben soll, wenn er mal auf Abwegen ist? Oder dass ich vor Verrätern auf der Hut sein soll?</p>
<p>Geschwätzige Verräterinnen sind schlimmer. Eine „Freundin“ hatte mal geglaubt, mich über einen Seitensprung meines Mackers informieren zu müssen – sie war merklich enttäuscht, als sie damit überhaupt kein Drama ausgelöst hatte, aber mir war eh klar, dass seine „Nebenbeziehung“ spätestens nach 91/2 Wochen vorbei sein würde. Und sie hatte sich solche Mühe gegeben, ein Drama zu sehen, mit ihrer Live-Reportage per Handy vom Betriebsfest. Ich betrachte so ein Verhalten als versuchte Beziehungsspalterei.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Aber, und das wird schnell vergessen, Venus ist auch in sich selbst verliebt. In der nächsten Folge gibt es zwei erotische Zeichnungen. Ich will nämlich, dass Ihr in Zukunft, immer wenn Ihr das Wort „Europapolitik“ hört, an geilen Sex denkt. Oder an das, was die Alten sich unter geilem Sex vorgestellt haben.</p>
<p>- Fortsetzung folgt -</p>
<p>— Hinweis: —</p>
<p><a href="http://gucknet.de/sample-page/das-erotische-buch-bei-gucknet/ovids-liebeskunst-fuer-frauen-interpretation-von-leilah"><img title="liebeskunst-fuer-frauen" src="http://gucknet.de/wp-content/uploads/2012/03/liebeskunst-fuer-frauen.jpg" alt="" width="600" height="200" /></a></p>
<p><a href="http://gucknet.de/sample-page/das-erotische-buch-bei-gucknet/ovids-liebeskunst-fuer-frauen-interpretation-von-leilah">Zur Übersicht: Die Liebeskunst für Frauen nach OVID in der Interpretation von Leilah</a></p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Mars &amp; Venus, Sexuelle Phantasie  in Blau</title>
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		<pubDate>Sun, 13 May 2012 10:17:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Gucknet</dc:creator>
				<category><![CDATA[OVID]]></category>
		<category><![CDATA[Ehrbarkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Kompromissbildung]]></category>
		<category><![CDATA[Mars]]></category>
		<category><![CDATA[Venus]]></category>

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		<description><![CDATA[Liebe Freundinnen, Ihr kennt sicherlich dieses Sonnenbrillen-Phänomen: Kurz, nachdem frau die Gläser aufsetzt, erscheint das Bild wie eingefärbt, nach einer Weile ist die Tönung vergessen und frau findet die Farben, die sie sieht, ganz normal. Botticelli muss gewusst haben, was <a class="more-link" href="http://gucknet.de/ovid/mars-venus-sexuelle-phantasie-in-blau">weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Liebe Freundinnen,</p>
<p>Ihr kennt sicherlich dieses Sonnenbrillen-Phänomen: Kurz, nachdem frau die Gläser aufsetzt, erscheint das Bild wie eingefärbt, nach einer Weile ist die Tönung vergessen und frau findet die Farben, die sie sieht, ganz normal.</p>
<p><a href="http://gucknet.de/wp-content/uploads/2012/05/venus-and-mars1.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-241" title="venus-and-mars(1)" src="http://gucknet.de/wp-content/uploads/2012/05/venus-and-mars1.jpg" alt="Venus und Mars, Botticelli" width="1466" height="600" /></a></p>
<p>Botticelli muss gewusst haben, was er damit ausdrücken wollte, als er die Farben so kalt und blass gewählt hat. <span id="more-240"></span>Vielleicht ist der Mann, der seine Rüstung und Lanze in die Hände der Teufelchen gibt, aber auch nur ein männliches Angst-Thema; eine Entsprechung, „Achill unter Jungfrauen“, hab’ ich in dem für die Männer „reservierten“ Teil der ARS gefunden. OVID bürstet dort die üblichen Rollenklischees ganz ordentlich gegen den Strich und betont, wie die Konventionen unser Denken, unser Vorstellungsvermögen bestimmen.<br />
Mars und Venus hat OVID gleich doppelt „besungen“, in den Metamorphosen und in der „Liebeskunst“ beschreibt er, wie die Beiden, gefangen unter Volkanos Netz, den Blicken und dem Gespött der übrigen Götter ausgesetzt sind. Botticelli setzt sie unseren Blicken und den Neckereien der Satyrn, die er dem Zeitgeist folgend hinzugefügt hat, aus.</p>
<blockquote><p>„The combination of the phallic lance and shell is a blatant metaphor of the sexual aspects inherent in the painting, and both objects are significantly turned against Mars to enhance Venus’ dominance.“  (<a href="http://omnparts.com/2010/07/29/david-bellingham-on-sandro-botticellis-venus-and-mars/">Bellingham, David o.J</a>.)</p></blockquote>
<p>Was soll’s, das Bild ist mehrdeutig. Mars hat seinen kleinen Tod gehabt und Venus ist hellwach, um eine Erfahrung reicher. Amüsiert wirkt sie jedenfalls nicht, aber so unbefleckt wie ihr Kleid, das gegenüber dem ent-rüsteten Mars schon eine passive Bewaffnung darstellt – sie lässt ihn nicht an sich heran und schaut an ihm vorbei, blickt über ihn hinweg. Während die gewöhnlich gewohnheitsmäßig Nackte sonst mit der Linken „schamhaft“ die Scham bedeckt, hat sie diese jetzt frei. Wozu wohl? Wozu ein Zauberstab (?) am Mittelfinger (bei Mars)? Das Bild ist mehrdeutig und falschfarben. Hat Venus ihre Hausaufgaben nicht gemacht?</p>
<p>„Nil nisi lascivi per me discuntur amores:“ „Lockerer Liebesgenuß nur lernt sich durch meine Belehrung“, „mutwillige Liebesspielen der liebenswerten Frau“ und „neckisches Spiel, nicht heroische Tugend gilt es zu lehren“. Die Übersetzer Lindemann, von Albrecht und Gleichen-Rußwurm legen ihre jeweilige Interpretation in den Text, wie die Maler die Venus unterschiedlich darstellen bis hin zur Angleichung an die christliche Maria.<br />
Das ist krass, aber offenkundig: Wer die tote Sprache nicht beherrscht, so wie ich, bekommt es nicht mit dem Originaltext, sondern mit Interpretationen, in die die Phantasien der Übersetzer längst mit eingeflossen sind, zu tun. Eine laszive Venus hat Botticelli allerdings gezeichnet, aber hatte das Wort damals die gleiche Bedeutung wie heute das Fremdwort?<br />
„Haarspaltereien“ werdet Ihr jetzt sagen und würdet vielleicht etwas aus Eurer Liebesspiel-Praxis und von Euren Erfahrungen erzählen, wenn wir nett zusammensäßen und Ihr nicht bloß meinen bescheidenen Text als one-way-communication hättet.</p>
<blockquote><p>„Nun drücke ich deine Brust an meine Brust, sie zu wärmen, und tue noch viele Dinge, die ein ehrbarer Mund verschweigen muss, die getan zu haben das Herz erfreut, worüber zu sprechen aber eine Schande wäre.“</p></blockquote>
<p>Das ist ein Zitat aus „Hero an Leander“ (Heroides, XIX, 63 ff.). Eine Art Briefroman, auch von OVID; die Stelle belegt immerhin, dass es seit eh und je nicht als fein und schicklich gilt, in die Details zu gehen – und: „Weh mir Armen! Das dauert nicht lange und ist keine wahre Lust, denn mit dem Schlafe pflegst du selbst zu entschwinden.“ Die ganze Zärtlichkeit der Liebenden, die vom Geliebten durch ein stürmisches Meer getrennt ist ein Traumbild, ein einziger, großer Wunsch.</p>
<p>Ich musste jetzt einfach das Beispiel irgend einer anderen Figur einschieben, weil mir dieser Venus-Kult auf den Geist geht. Da wird „Weiblichkeit“ in einer Weise dargestellt, die mit meiner Wirklichkeit nur peripher zu tun hat, und doch ist diese Gestalt omnipotent, erdrückend – ich würde sie nicht zur Freundin haben wollen. Heros Brief ist Phantasie in der Fiktion, real „nur“ als Literatur, und deshalb auch so schamhaft-„schicklich“.<br />
Aber was machen diese Figuren mit uns, was machen wir mit ihnen, wenn wir uns mit ihnen identifizieren oder sie hinterfragen, was machen wir dabei mit uns? Diese Darstellungen sind aus einer männlichen Perspektive entstanden, in der die Weiblichkeit nur als Projektion männlicher Wünsche erscheint, noch in der verqueren Darstellung des männlichen Verhaltensrepertoires. Die Rolle, die uns dabei zufällt, haben nicht wir selbst geschrieben, sie ist Abfallprodukt und unerreichbares, erdrückendes Ideal. Es ist nicht unsere Phantasie, den Mann mit vier Teufelchen gleichzeitig zu quälen, aber ein männliches Eingeständnis, dass er das für möglich hält und vielleicht sogar wünscht.<br />
Triebhaftigkeit, Desorientierung, wenig Rücksicht auf die Frau, Einflüsterungen und gefräßige Gier besiegen den Mann – kein Wunder, dass Venus etwas melancholisch aus der Wäsche schaut, bei diesem asynchronen „Liebesspiel“. Die sexuelle Erregung des Mars ist hier unter dem Nullpunkt, die der Venus vielleicht auf der zweiten von zehn Stufen. Wenn das Dominanz sein soll, kann ich auf Dominanz verzichten. Jedenfalls immer öfter.</p>
<p>Ich würde mich auf diese Szene nur in definierten Ausnahmefällen einlassen. Die „keusche“ Venus partizipiert nur wenig an seiner Lust, ist involviert und hält sich reserviert, was ja insofern ein Kompromiss ist, als sie vermutlich ihrem Volkanos die Treue versprochen hat, und Frau fühlt sich ihren Versprechen verpflichtet, sei das sinnvoll oder nicht.<br />
Die späte Venus vermeidet die Schmach, gemeinsam mit ihrem Liebhaber gefesselt, dem Spott der Götter, die sich allzu gern über allzu menschliches amüsieren, ausgesetzt zu sein. Einen Teil ihrer Sprödigkeit tauscht sie ein gegen ein gewisses voyeuristisches Vergnügen, die Bestätigung ihrer göttlichen, unerreichbaren Reize, ein gewisses Gefühl der Dominanz und – last not least – ein irgendwie kindliches Vergnügen am Spiel, am experimentieren, am unterhaltsamen Beisammensein. Sie hat den Spieß umgedreht, denn Trübsal ist ihr Ding jedenfalls nicht, und so kann ich mich doch wieder mit ihr vertöchtern. Und sicher gibt es auch noch explizites Material, um das Wesen der Venus zu illustrieren.</p>
<p>Weiterlesen:</p>
<h3><a href="http://gucknet.de/ovid/venus-mars-olympische-schamgefuhle-schamlosigkeiten">Venus &amp; Mars, Olympische Schamgefühle, Schamlosigkeiten</a></h3>
<p>— Hinweis:  —</p>
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