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	<title>Feine Erotik &#187; Leilah</title>
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	<description>Eros, Lust und Liebe</description>
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		<title>Römische Sitten: Satyricon oder Satyrikon</title>
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		<pubDate>Sun, 26 Apr 2015 13:35:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Leilah</dc:creator>
				<category><![CDATA[Videos]]></category>

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		<description><![CDATA[&#8220;Satyricon oder Satyrikon ist ein nur in Teilen erhaltener, satirischer Roman von Titus Petronius Arbiter (um 14–66 n. Chr.), der zur Zeit Neros erschien.&#8221; Klar, dass Wikipedia nicht gleich auf YouTube verlinkt, aber dort gibt es den Film, mit englischen <a class="more-link" href="http://gucknet.de/videos/romische-sitten-satyricon-oder-satyrikon">weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://gucknet.de/wp-content/uploads/2015/04/leilah-erotische-gedanken.png"><img title="leilah-erotische-gedanken" src="http://gucknet.de/wp-content/uploads/2015/04/leilah-erotische-gedanken.png" alt="" width="400" height="56" /></a></p>
<blockquote><p><strong>&#8220;<a title="http://de.wikipedia.org/wiki/Satyricon_%28Petron%29" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Satyricon_%28Petron%29" target="_blank">Satyricon</a></strong> oder <strong>Satyrikon</strong> ist ein nur in Teilen erhaltener, satirischer Roman von Titus Petronius Arbiter (um 14–66 n. Chr.), der zur Zeit <strong>Neros</strong> erschien.&#8221;</p></blockquote>
<p>Klar, dass Wikipedia nicht gleich auf <a title="https://www.youtube.com/watch?v=j0L-iJGFRzE" href="https://www.youtube.com/watch?v=j0L-iJGFRzE" target="_blank">YouTube </a>verlinkt, aber dort gibt es den Film, mit englischen Untertiteln, und er ist, abgesehen davon, dass die Bildqualität gerne besser sein dürfte, ein Genuss.</p>
<p>Muss ich mehr dazu sagen?</p>
<p>Einige Anmerkungen auf der Film-Seite:</p>
<ul>
<li>Seriously, is there anything else like this anywhere? Any other movie as beautiful as this?</li>
<li>Satyricon (official name: Fellini Satyricon) is an Italian fantasy drama film written and directed by Federico Fellini. It is loosely based on Petronius&#8217;s work, Satyricon, a series of bawdy and satirical episodes written during the reign of the emperor Nero and set in imperial Rome&#8230;&#8230; Enjoy!!</li>
<li>Few films are as utterly brilliant, as utterly beautiful, and as utterly strange as Satyricon.</li>
<li>This movie challenged the psychology.    Unique world which fellini creates</li>
</ul>
<p>Ich versuche ja immer mal wieder, ein Gefühl für die Zeiten, in denen OVID gelebt hat, zu entwickeln &#8211; &#8220;Satyricon&#8221; aber müsste <em>nach</em> OVID entstanden sein:</p>
<blockquote><p>Ovid war ein kulturell bedeutender Schriftsteller von herausragender Begabung &#8230;  Seine Lebenszeit von 43 v. Chr. bis 18 n. Chr. fiel im Römischen Reich in eine Zeit der Herrschaft des Kaisers <strong>Augustus</strong>. Augustus schuf nach einem Jahrhundert voller Bürgerkriege Sicherheit und Frieden. Gleichzeitig stellte seine Herrschaft aber auch das Ende der Res Publica dar.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Mit der Abschaffung der aristokratisch-republikanischen Regierungsform ging die Glorifizierung der militärischen Macht einher sowie eine strengere Politik der Sitte und des Anstandes. Außerdem lag die Freiheit eines Menschen in der Hand des Kaisers und auch Schriften und Reden mussten von ihm abgesegnet werden. (<a title="http://www.learning2.de/verbannung-von-ovid/" href="http://www.learning2.de/verbannung-von-ovid/" target="_blank">Quelle</a>)</p></blockquote>
<p>Ob Publius Ovidius Naso Titus Petronius Arbiter beeinflusst hat, und wenn ja, in welcher Weise, kann ich nicht ermitteln; das</p>
<ul>
<li>Wie der Herr, so auch der Knecht.&#8221; – <em>Satiren, 58</em> (Original lat.: <em>&#8220;Qualis dominus, talis et servus.&#8221;</em>)</li>
</ul>
<p>des Letzteren ist sicherlich nicht in diese Richtung gemeint, gleichwohl universell&#8230; Das Sittengemälde jedenfalls, das Fellini anhand des antiken Schrift erstellt hat, ist eindrücklich und beeinflusst unsere Vorstellung vom alten Rom nachhaltig.</p>
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		<title>Schatz, geh doch mal ins Kino!</title>
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		<pubDate>Fri, 13 Feb 2015 14:42:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Leilah</dc:creator>
				<category><![CDATA[Emanzipation]]></category>

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		<description><![CDATA[Liebe Freundinnen, hier in der Provinz ist echt nichts los. Nicht mal im Baumarkt. Investigativ hab&#8217; ich gestern mal einen besucht, aber nix war &#8211; auch Kabelbinder, so hatte ich mal unauffällig geschaut, wurden eigentllich gar nicht gekauft. Dabei ist <a class="more-link" href="http://gucknet.de/emanzipation/schatz-geh-doch-mal-ins-kino">weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Liebe Freundinnen,</p>
<p>hier in der Provinz ist echt nichts los. Nicht mal im Baumarkt. Investigativ hab&#8217; ich gestern mal einen besucht, aber nix war &#8211; auch Kabelbinder, so hatte ich mal unauffällig geschaut, wurden eigentllich gar nicht gekauft. Dabei ist in London die Hölle los &#8211; bei der <a title="http://www.fr-online.de/panorama/effekt-von--fifty-shades-of-grey--wenn-fesselspiele-in-die-hose-gehen,1472782,29845352.html" href="http://www.fr-online.de/panorama/effekt-von--fifty-shades-of-grey--wenn-fesselspiele-in-die-hose-gehen,1472782,29845352.html" target="_blank">Feuerwehr</a>, weil irgendwelche Spielkinder die Schlüssel für die Handschellen verlegen.</p>
<p><span id="more-1184"></span>Aber vielleicht war der &#8220;Bericht&#8221; zum Kinostart ja auch frei erfunden, Wir müssen uns damit abfinden, dass die &#8220;50 Shades&#8221; 100 Millionenfach verkauft worden sind. Ich erspare mir jetzt eine richtige Rezension, <a title="http://www.zeit.de/kultur/film/2015-02/50-fifty-shades-of-grey-berlinale" href="http://www.zeit.de/kultur/film/2015-02/50-fifty-shades-of-grey-berlinale" target="_blank">hier </a>hätte ich eine empfehlenswerte.</p>
<p>Dass es schon mehr <a title="https://www.youtube.com/watch?v=HB_dfVTuOYQ" href="https://www.youtube.com/watch?v=HB_dfVTuOYQ" target="_blank">Filme mit SM-Inhalten</a> gibt, ist auch klar. Wenn die Mehrzahl der LeserInnen den Kitsch kauft &#8211; da kann Frau nichts machen. Im Kino schauen es sich vorwiegend die Teenies an, und meinen Macker schicke ich auch hin. Der muss dann ein Beweisfoto machen. Er denkt ja immer noch, dass ich mehr maso als sado sei &#8211; dabei stehe ich genau dazwischen.</p>
<p>Und ansonsten warte ich auf die Verfilmung von  &#8220;<a title="http://gucknet.de/weibliche-dominanz-2/der-fugsame-mann" href="http://gucknet.de/weibliche-dominanz-2/der-fugsame-mann">Der fügsame Mann</a>&#8221; &#8211; das Drehbuch hätte ich jedenfalls im Groben schon in der Schublade.</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Fremdschreiben &#8211; soll ich das, und muss ich mich dafür auch noch bewerben?</title>
		<link>http://gucknet.de/leilah/fremdschreiben-soll-ich-das-und-muss-ich-mich-dafur-auch-noch-bewerben</link>
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		<pubDate>Wed, 19 Nov 2014 10:19:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Leilah</dc:creator>
				<category><![CDATA[Leilah]]></category>

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		<description><![CDATA[Liebe Freundinnen, Ambivalenz, und die in pur, empfinde ich, wenn ich so eine Ausschreibung lese: Wir suchen für unseren neuen Blog Autoren! Du schreibst gerne, identifizierst dich mit dem Thema BDSM, hast Gedanken die zu Texten machst – über die schönste <a class="more-link" href="http://gucknet.de/leilah/fremdschreiben-soll-ich-das-und-muss-ich-mich-dafur-auch-noch-bewerben">weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Liebe Freundinnen,</p>
<p>Ambivalenz, und die in pur, empfinde ich, wenn ich so eine Ausschreibung lese:</p>
<blockquote><p>Wir suchen für unseren neuen Blog Autoren! Du schreibst gerne, identifizierst dich mit dem Thema BDSM, hast Gedanken die zu Texten machst – über die schönste Nebensächlichkeit der anderen Art?</p>
<p><span id="more-1132"></span></p>
<p>Egal ob  schmutzige Fantasie, Kurzgeschichten oder auch eine Kolumne die du gerne beginnen möchtest?</p></blockquote>
<p>Wenn das so weitergeht, wird <a title="http://smler.de/autoren-gesucht/" href="http://smler.de/autoren-gesucht/" target="_blank">das neue Blog</a> nicht viel Glück bei den Frauen haben &#8211; da hätten sie besser AutorInnen gesucht. Bei der Anrede macht frau keine Flüchtigkeitsfehler. So bin ich schon mal ausgeschlossen, weshalb ich mich da auch nicht bewerbe. Punkt.</p>
<p>&#8220;Sich identifizieren&#8221; soll der Autor dann mit BDSM, und im Nebensatz &#8221; hast Gedanken die zu Texten machst&#8221; fehlt das Subjekt, aber &#8220;schmutzige Phantasien&#8221; darf er aufschreiben, als gäbe es das nicht schon zuhauf: Und hört auf, hier von Dreck zu reden &#8211; wenn auch &#8220;heilige Phantasie&#8221; genauso unpassend ist!</p>
<p>Ich glaube auch gar nicht, dass ich mich mit BDSM identifiziere, nur weil mein Macker manchmal die Bergsteigerausrüstung ins Spiel bringt und mich anseilen darf, oder weil ich die Bemühungen eines fügsamen Mannes, seiner jeweiligen Herrin gerecht zu werden, mit einem gewissen Interesse verfolge. Und eine Kolumne kann ich hier auch haben, so viel ich will, wenn auch unterbezahlt. Was das betrifft, müssen wir Frauen uns vom Masochismus befreien!</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Die Profirute für den täglichen Gebrauch</title>
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		<pubDate>Mon, 30 Jun 2014 16:26:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Leilah</dc:creator>
				<category><![CDATA[weibliche Dominanz]]></category>
		<category><![CDATA[Rute]]></category>

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		<description><![CDATA[Liebe Freundinnen, als ich heute in einem Shop die &#8220;Profirute&#8221;, ein&#8221;belastungsfähiges Arbeitsinstrument für den täglichen Gebrauch&#8221; gesehen habe, musste ich an die esoterisch Veranlagten unter Euch denken, aber auch an die dominant-sadistischen Ladies, die ein neuartiges Disziplinierungs-Hilfsmittel gebrauchen könnten.  Die <a class="more-link" href="http://gucknet.de/weibliche-dominanz-2/die-profirute-fur-den-taglichen-gebrauch">weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Liebe Freundinnen,</p>
<p>als ich heute in einem Shop die &#8220;Profirute&#8221;, ein&#8221;belastungsfähiges Arbeitsinstrument für den täglichen Gebrauch&#8221; gesehen habe, musste ich an die esoterisch Veranlagten unter Euch denken, aber auch an die dominant-sadistischen Ladies, die ein neuartiges Disziplinierungs-Hilfsmittel gebrauchen könnten. <span id="more-931"></span></p>
<p>Die Rute hat &#8220;wenig Eigeninformation &#8230; und eine größtmögliche Elastizität des Rutenstabes [ist] gewährleistet &#8230; . &#8221;</p>
<blockquote><p>Wie sich in den letzten Jahren zeigte, gibt es unter den Testern und Testerinnen jedoch ca. 10 bis 15 Prozent Menschen, die mit einem sehr starken Rutenausschlag &#8220;gesegnet&#8221; sind. Das führte immer wieder dazu, dass der Rutenstab der enormen Belastung auf die Dauer nicht standhielt und während der Testungen brach.</p></blockquote>
<p>Mit schwachen Ruten ist jetzt Schluss. Agiert sensibel und mit &#8211; meinetwegen &#8211; starkem Ruten-(Aus-) Schlag.</p>
<blockquote><p>Der bewährte Kunststoff-Griff wurde belassen, das Material des Stabes besteht nun aus Glasfiber, das an der Austrittsstelle am Griff noch mit PVC verstärkt ist. Bedingt durch die geringere Elastizität (was den Stab bruchsicher macht), muss die Kugel an der Stabspitze natürlich schwerer sein als bei der Universalrute. Die einzige Lösung war, &#8230; ein Holz mit möglichst hoher spezifischer Dichte zu verwenden. Daher wird für die Kugel an der Spitze des Stabes schwarzes Ebenholz verwendet, wie es im Instrumentenbau &#8230; verwendet wird.</p></blockquote>
<p>Wenn Ihr jetzt neugierig seid, könnt Ihr <a href="http://www.lebens-energie.de/cms/front_content.php?idart=124" target="_blank">hier</a> mehr erfahren. Und sagt Bescheid, wie Ihr mit der Rute zurecht kommt, wenn Ihr sie Euch besorgt!</p>
<p>&nbsp;</p>
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		</item>
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		<title>Zwischen Täfelchen und SMS &#8211; Erotische Nachrichten</title>
		<link>http://gucknet.de/ovid/zwischen-tafelchen-und-sms-erotische-nachrichten</link>
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		<pubDate>Wed, 02 Apr 2014 18:45:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Leilah</dc:creator>
				<category><![CDATA[OVID]]></category>
		<category><![CDATA[Erotische Briefe]]></category>
		<category><![CDATA[Täfelchen]]></category>

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		<description><![CDATA[Liebe Freundinnen, im Zug saßen mir neulich zwei Mädels gegenüber, wobei die eine, ein Smartphone in der Hand, der anderen erklärte, warum sie Einen, der sie nicht verehrt, auch unmöglich findet. Sie hat all ihre Argumente schön mit seinen mails <a class="more-link" href="http://gucknet.de/ovid/zwischen-tafelchen-und-sms-erotische-nachrichten">weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Liebe Freundinnen,</p>
<p>im Zug saßen mir neulich zwei Mädels gegenüber, wobei die eine, ein Smartphone in der Hand, der anderen erklärte, warum sie Einen, der sie nicht verehrt, auch unmöglich findet.</p>
<p>Sie hat all ihre Argumente schön mit seinen mails untermauern können, wobei ich die Unterhaltung im Einzelnen nicht verstehen konnte, wie das so ist bei Bahnfahrten (auch beim Autofahren, an der Ampel,  sieht Frau ja mehr und mehr FahrerInnen, die schnell noch etwas tippen). <span id="more-892"></span>Für Liebe und Erotik reichen heute also Kurznachrichten, und manchmal sagt ein Bild mehr als tausend Worte, selten bleibt es bei <em>einem</em> Bild. Archaische, genitale Bilder fluten unverschlüsselt durch den Äther.</p>
<p>Vor 2000 Jahren waren Textnachrichten auch schon üblich, nur lief das alles noch analog ab: Die wurden per Kurier versandt, und der Datenträger bestand aus einem flachen Kästchen, dessen Innenseiten mit einer Schicht Bienenwachs bestrichen war; mit einem Griffel wurde das Täfelchen beschrieben, nach dem Lesen wieder verstrichen, und neu beschrieben.</p>
<p>Es galt als überaus sehr wichtig, Diskretion zu wahren, diese Schriftspuren gut zu verwischen, und die oder der überbringende Sklavin oder Sklave  musste vertrauenswürdig sein: Die Sittengesetze der Zeit sahen drakonische Strafen bei ehelichem Seitensprung vor. In der &#8220;<strong><a href="http://gucknet.de/ovid/liebeskunst-ovid">Liebeskunst</a></strong>&#8221; riet OVID, die Inhalte zu verschlüsseln:</p>
<blockquote><p>&#8230;  Damit verschleiert wird, wer der Autor ist, soll Sie bei den Briefen, die sie ihm schreibt, sich als Mann darstellen und ihn als Frau anreden.</p>
<p>Würde nun der Brief abgefangen, wüsste niemand, wer Absender und Empfänger ist. Genauso hätte er seine Briefe zu verschlüsseln: Sie schreibt Ihm, wenn er ihr schreibt.<br />
Das ist gleichzeitig eine Vorübung für einen möglichen Rollentausch, für ein Spiel mit verschiedenen Rollen.<br />
&#8230;<br />
Wo immer wir eine Rezension der Liebeskunst gefunden haben, hat es geheißen, sie beinhalte zwei Bücher für Männer und ein drittes für Frauen. Nur &#8211; Ihr werdet es bestätigen – findet sich hier, im “Buch für die Männer” auch eine Anweisung für Frauen.</p></blockquote>
<p>Nicht nur eine Anweisung, sondern auch praktischer Rat: <a href="http://http://www.berliner-zeitung.de/archiv/die-tusculum-ausgabe-der-liebeskunst-von-ovid-als-taschenbuch-brief-auf-nackter-haut,10810590,9888162.html" target="_blank">Die Berliner Zeitung</a> schrieb anlässlich der Rezension einer OVID-Übersetzung zur Problematik des Informationsaustauschs:</p>
<blockquote><p>Wie soll die Liebende ihre Botschaft unverstümmelt an den Liebsten bringen, wenn mit den sperrigen wachsbezogenen Täfelchen des normalen Postverkehrs Probleme auftreten? Binde deiner Zofe, rät Ovid, den Brief an die Wade, oder noch besser, schreib ihn ihr auf den nackten Rücken. Der Empfänger liest dann, indem er den Leib der Botin studiert &#8230;</p></blockquote>
<p>- und die Zofe kann der Herrin sogleich die Antwort überbringen und berichten, wie der Geliebte auf die Reize ihrer Zofe reagiert. Der frivole Gedanke sollte aber nicht verhindern, dass wir erkennen, wie die Botschaft des Buchs eigentlich zu decodieren ist.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Ergänzend:</p>
<p>Eine schöne Einführung ins Werk und Leben des OVID von<a href="https://www.youtube.com/watch?v=FQaykZo_TuU"> David Nystrom</a> (Video &#8211; Vortrag, englisch)</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Neues aus dem Irrenhaus: Heute: Die Beschneidung der männlichen Vorhaut</title>
		<link>http://gucknet.de/weibliche-dominanz-2/neues-aus-dem-irrenhaus-heute-die-beschneidung-der-mannlichen-vorhaut</link>
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		<pubDate>Sat, 29 Mar 2014 23:08:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Leilah</dc:creator>
				<category><![CDATA[weibliche Dominanz]]></category>
		<category><![CDATA[Beschneidung]]></category>

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		<description><![CDATA[Liebe Freundinnen, &#8220;Was tue ich da meinem Sohn eigentlich an?&#8221; ist eine Frage, die sich Mütter und auch Väter stellen, die ihren Sohn zur Beschneidung freigeben. Wobei diese Freigabe (entschuldigt bitte das schreckliche Wort)  im Sinne des Rechts auf körperliche Unversehrtheit <a class="more-link" href="http://gucknet.de/weibliche-dominanz-2/neues-aus-dem-irrenhaus-heute-die-beschneidung-der-mannlichen-vorhaut">weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Liebe Freundinnen,</p>
<h1>&#8220;Was tue ich da meinem Sohn eigentlich an?&#8221;</h1>
<p>ist eine Frage, die sich Mütter und auch Väter stellen, die ihren Sohn zur Beschneidung freigeben. Wobei diese Freigabe (entschuldigt bitte das schreckliche Wort)  im Sinne des Rechts auf körperliche Unversehrtheit nicht ihr Recht wäre.</p>
<p>Jetzt ist ein Buch gleichen Titels erschienen über</p>
<h2>Die Beschneidung von Jungen und ihre Folgen.</h2>
<p><span id="more-881"></span><a href="http://www.v-r.de/de/newsdetail-1-1/was_tue_ich_da_meinem_sohn_eigentlich_an_die_beschneidung_von_jungen_und_ihre_folgen-337/" target="_blank">Hier </a>der Link zur Verlagsseite.</p>
<blockquote><p>Die Frage, wie eine Gesellschaft mit ihren schwächsten Mitgliedern – den Kindern – verfährt, ist eine zivilisatorische Haltungsfrage. Es geht darum, jedes Kind – auch Kinder aus jüdischen oder islamischen Gemeinden – im Rahmen der geltenden Rechtsordnung und der UN-Kinderschutzkonvention vor Verletzungen und Übergriffen zu schützen, die sie als schwächere Opfer über sich ergehen lassen müssen, weil sie sich nicht wehren können.</p>
<p>Wie wir in Deutschland mit Kindern umgehen, was wir ihnen zumuten und wie konsequent wir sie vor jeder Gewalt, Missbrauch und Vernachlässigung schützen, hat viel mit dem Gewaltpotenzial in unserer Gesellschaft und der Zivilisierung unseres Umganges miteinander zu tun. Darum: Auch der Schutz kindlicher Genitalien vor dem verletzenden Zugriff durch archaische Verletzungsrituale gehört zu den Entwicklungsaufgaben einer sich zivilisierenden Gesellschaft.</p></blockquote>
<p>Das war ein Zitat aus einem Interview mit dem Autor, <strong>Matthias Franz. </strong></p>
<p>Teil des Wahnsinns ist, wenn diese Traumatisierung</p>
<blockquote><p>(&#8221; Das Erlebnis, Beschneidungsopfer zu werden, der damit implizit auch verbundene Vertrauensbruch zu den Eltern, die Erfahrung von Gewalt und Schmerz, die Grenzüberschreitung im Intimsten, all das birgt entschieden traumatisches Potenzial – mit individuellen wie sozialen Folgen. Dazu zählt auch die unter hohem Gruppendruck unreflektierbare Weitergabe selbst erlebter Verletzungen an die nächste Generation.&#8221;)</p></blockquote>
<p>im Kinderfernsehen<strong></strong> verharmlos wird: Dass Kinder so was brauchen, glaub&#8217; ich ja nicht. Wenn ich dann eine<a href="http://skydaddy.wordpress.com/2014/01/17/unverantwortliche-darstellung-der-beschneidung-beim-kinderkanal-kika/" target="_blank"> fundierte Kritik</a> an dieser Sendung in einem privaten Weblog finde, kann ich mich immerhin freuen, dass es hier und da noch frei denkende Menschen gibt.</p>
<p>Ausschnitt aus einer <a href="http://skydaddy.wordpress.com/impressum/" target="_blank">atheistischen Polemik</a>:</p>
<blockquote><p>Was ist der “gefundene tägliche Sinn in Anbetracht eines absoluten Ende des Lebens” nun genau ?<br />
Oder, um es kürzer zu sagen: “Sinn des Lebens” ?</p>
<p>Auch hier kann das Nichtrauchen … äh … Nichtglauben keine Antwort liefern. Es ist nur der “Zustand”, den man ohne einen Glauben an übernatürliche Wesen besitzt.</p></blockquote>
<p>Na ja. Wenn Männer aufhören, zu glauben, hören sie auch auf, Frauen zu vergöttern &#8211; bedenklich. Matthias Franz meint ja, dass die Beschneidung in der Vorzeit der Bestandssicherung des Patriarchats gedient hat. Auch so etwas ist eine Glaubensfrage. Der Glaube daran, dass die Mutter immer eine Beschützerin ist, wird jedenfalls bei der Beschneidung  zerstört, in einer Zeit, in der es noch kein reifes Bewusstsein gibt. Das könnte natürlich auch zu einem unbewussten Hass auf die Frauen führen.</p>
<p>Wie sehr  viele Männer ihren Phallus narzisstisch besetzt haben, wissen wir Frauen doch recht genau.</p>
<p>Das muss jetzt alles gründlich <a href="http://demystifikation.wordpress.com/2014/03/15/was-tue-ich-da-meinem-sohn-eigentlich-an-die-beschneidung-von-jungen-und-ihre-folgen-vandenhoeck-ruprecht-verlag-fur-wissenschaftliche-literatur/" target="_blank">entmystifiziert</a> werden. Und</p>
<blockquote><p>Wer aus Angst zu Unrecht als Antisemit bezeichnet zu werden seine Meinung für sich behält, der ist für demokratische Debatten aber wertloser Ballast – er wird als Opportunist sich der Mehrheit anschließen, und ändert insofern nichts am Ausgang der Debatte.</p></blockquote>
<p>Welche Debatte?</p>
<p>Die &#8220;Palavermentarier [würden] heute ihre dumme Position von damals verteidigen um nicht als zugeben zu müssen sich geirrt zu haben.&#8221;</p>
<p>&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>§ 175</title>
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		<pubDate>Mon, 10 Mar 2014 21:58:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Leilah</dc:creator>
				<category><![CDATA[Leilah]]></category>
		<category><![CDATA[Bisexualität]]></category>
		<category><![CDATA[Homosexualität]]></category>

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		<description><![CDATA[Die regulierte Sexualität, ich meine die staatlich regulierte Sexualität, mag ja vor 20 Jahren ein wenig weniger geworden sein; mit dem Fall de § 175, der Homosexualität noch unter Strafe gestellt hatte &#8211; aber war der eigentlich strikt angewandt worden, <a class="more-link" href="http://gucknet.de/leilah/%c2%a7-175">weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die regulierte Sexualität, ich meine die staatlich regulierte Sexualität, mag ja vor 20 Jahren ein wenig weniger geworden sein; mit dem Fall de § 175, der Homosexualität noch unter Strafe gestellt hatte &#8211; aber war der eigentlich strikt angewandt worden, war die &#8220;Liberalität&#8221; nicht stillschweigend schon längst da?</p>
<p><span id="more-854"></span>Ich brauch&#8217; keine Paragraphen für meine Sexualität. Schlimmer als Verbote ist die <a href="http://www.focus.de/gesundheit/ratgeber/sexualitaet/erotik/20-jahre-nach-dem-ende-von-175-homosexualitaet-ist-legal-akzeptiert-und-raetselhaft_id_3675109.html" target="_blank">Presse</a>:</p>
<p>&#8220;Die Liebe zum eigenen Geschlecht bleibt rätselhaft&#8221; diktiert die, und</p>
<blockquote><p>&#8230;  schon die die ersten Sexualforscher [stellten] um 1900 die Frage nach „angeboren oder anerzogen“. Während der Mediziner und Schwulen-Aktivist Magnus Hirschfeld Homosexualität als angeborene unterschiedlich starke Ausprägung männlicher und weiblicher Eigenschaften betrachtete, nahm Sigmund Freud Kindheitserfahrungen als Auslöser der sexuellen Prägung an. Geboren würden alle Menschen als bisexuelle Wesen, sagte er.</p></blockquote>
<p>Im Kern lagen doch Hirschfeld und Freud gar nicht weit auseinander, im Kern sind doch beide darauf gekommen, dass Männlein und Weiblein &#8220;gewisse&#8221; bisexuelle Tendenzen verspüren können.</p>
<p>Freud hat sich deswegen noch verrückt gemacht, ist in Ohnmacht gefallen, als er entdecken musste, dass er Kollegen anziehend fand &#8211; und diese Zuneigung nicht als etwas positives wahrnehmen konnte. Aber er soll ja seine Sexualität insgesamt recht bals überwunden haben, sagen manche. Warum er sich dabei aber zeitlebens an seinem Zigarren-Phallus festgehalten hat, erklären die auch nciht.</p>
<p>Frauen untereinander haben das Problem, Zärtlichkeiten untereinander als &#8220;unmännlich&#8221; zu erleben, ja gerade nicht. Warum heißen Busenfreundinnen wie sie heißen?</p>
<p>Deswegen muss ich meine Zuneigung zum eigenen Geschlecht längst nicht sexualisieren &#8211; und bin gleichzeitig recht froh, dass ich keine Männer-Phobie entwickelt habe. Ich kann für eine Freundin zärtliche Gefühle empfinden und auf den sinnlichen Akt verzichten, wenn ich spüre, dass sie nicht so weit ist. Den puren Homos &#8211; beiderlei Geschlechts &#8211; ist das andere Geschlecht zu kompliziert: Das ist ein böser Spruch, der sich nicht widerlegen lässt.</p>
<p>Stammt von einem Theoretiker, der immer, genauer: lange alles rationalisieren musste.  Insofern ist die Praxis der Bisexualität (und auch so mancher &#8220;Neosexualität&#8221;) recht unterentwickelt &#8211; aus Angst vor Leidenschaft?</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Der Anti-OVID, und ein Irrtum</title>
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		<pubDate>Mon, 03 Mar 2014 21:13:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Leilah</dc:creator>
				<category><![CDATA[OVID]]></category>

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		<description><![CDATA[Liebe Freundinnen, wenn die Liebe &#8211; oder was er dafür hält &#8211; dem Dichter zum Kopfe steigt, und er meint, der ältere Liebesdichtkunstkundige sei ein Lump und Sittenstrolch gewesen, wenn der Dichter sich für weise und den Inhalt seines Herzens <a class="more-link" href="http://gucknet.de/ovid/der-anti-ovid-und-ein-irrtum">weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Liebe Freundinnen,</p>
<p>wenn die Liebe &#8211; oder was er dafür hält &#8211; dem Dichter zum Kopfe steigt, und er meint, der ältere Liebesdichtkunstkundige sei ein Lump und Sittenstrolch gewesen, wenn der Dichter sich für weise und den Inhalt seines Herzens für rein hält. dann auch noch die Anti-Dichtung anfängt: Was kommt dabei heraus?</p>
<p><span id="more-847"></span></p>
<h1 id="firstHeading" lang="en">Christoph Martin Wieland &#8211; Der Anti &#8211; OVID</h1>
<p>&nbsp;</p>
<p><a href="http://gucknet.de/wp-content/uploads/2014/03/wieland21.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-849" title="wieland2" src="http://gucknet.de/wp-content/uploads/2014/03/wieland21.jpg" alt="" width="569" height="377" /></a></p>
<p><img class="alignright" src="http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/thumb/6/6b/Christoph_Martin_Wieland_by_Jagemann_1805.jpg/220px-Christoph_Martin_Wieland_by_Jagemann_1805.jpg" alt="" width="220" height="253" />Dieser <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Christoph_Martin_Wieland" target="_blank">Wieland </a>mit den blaugen Augen und der großen Nase meinte also, OVID verbessern zu müssen und schwatzte von Tugend, seiner und seiner liebsten Tugend.</p>
<p>In der Ankündigung zu einem <a href="http://www.kulturfinder-bw.de/index.php?id=kulturveranstaltungen-suchen0&amp;no_cache=1&amp;tx_mzkulturfinder_pi1[detail]=997241&amp;tx_mzkulturfinder_pi1[q]=1" target="_blank">Vortrag </a></p>
<div>
<blockquote><p>Carmen et error? Wielands eigenwillige Rezeption der Liebesdichtung Ovids</p></blockquote>
</div>
<blockquote><p>Vortrag von PD Dr. Ralf Georg Czapla (Heidelberg)&#8221;</p></blockquote>
<p>finden wir dies:</p>
<blockquote><p>Der Vortrag zeigt, wie Christoph Martin Wieland in seinem &#8220;Anti-Ovid&#8221; dem von Ovids Widersachern in Rom institutionalisierten Bild vom Dichter als eines &#8220;Meisters loser Künste&#8221; verfällt und ihm die zeitkritische Dimension seiner Liebesdichtung entgeht. So ist seine Tugendlehre beides zugleich: &#8220;carmen et error&#8221;.</p></blockquote>
<p>Es wird die Liebeskunst (ein Gedicht &#8211; carmen) gewesen sein, die OVID beim römischen Kaiser in Verruf gebracht hat, der hier einen Verstoß gegen die &#8220;guten Sitten&#8221; gewittert hatte: OVIG wurde verbannt und seine Bücher waren verboten &#8211; aus den Bibliotheken verbannt.</p>
<p>Wieland ist hierzulande geehrt &#8211; sein Name gibt so mancher Straße den Namen. Aber er war ja nicht der Einzige, der meinte, die <a href="http://gucknet.de/sample-page/das-erotische-buch-bei-gucknet/ovids-liebeskunst-fuer-frauen-interpretation-von-leilah" target="_blank">Liebeskunst </a>aufhübschen zu müssen&#8230;</p>
<p><a href="http://gucknet.de/wp-content/uploads/2014/03/wielamd.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-850" title="wielamd" src="http://gucknet.de/wp-content/uploads/2014/03/wielamd.jpg" alt="" width="497" height="723" /></a></p>
<p>Nachtrag:</p>
<p>Der lässliche Umgang mit Literatur mag bei einem Wieland noch durchgehen &#8211; bei ihm kommt es nciht aufs Wort, aufs Komma, aufs I-Tüpfelchen an.</p>
<p>Bei OVID schon.</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Warum ist der Marquis de Sade sadistisch geworden?</title>
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		<pubDate>Wed, 12 Feb 2014 14:51:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Leilah</dc:creator>
				<category><![CDATA[erotik.texte]]></category>
		<category><![CDATA[De Sade]]></category>
		<category><![CDATA[Literatur]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Frage ist leicht gestellt, aber schwer zu beantworten. Vielleicht hängt es ja mit dem Namen zusammen: &#8220;Nomen est omen&#8221;. Wir erfahren, dass seine Mutter ihn nicht erzogen hat, sondern ins Kloster gegangen ist. Ein Onkel, christlicher Würdenträger, führte, wie <a class="more-link" href="http://gucknet.de/erotik-texte/warum-ist-der-marquis-de-sade-sadistisch-geworden">weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Frage ist leicht gestellt, aber schwer zu beantworten. Vielleicht hängt es ja mit dem Namen zusammen: &#8220;Nomen est omen&#8221;.</p>
<p>Wir erfahren, dass seine Mutter ihn nicht erzogen hat, sondern ins Kloster gegangen ist. Ein Onkel, christlicher Würdenträger, führte, wie sein Vater, ein &#8220;ausschweifendes Leben&#8221;. In der Schule wurden Schüler ausgepeitscht und gegeißelt. De Sade hätte einen Hass gegen &#8220;die Kirche&#8221; und Mutterfiguren entwickelt&#8230;</p>
<p><a href="http://www.youtube.com/watch?v=ZFBdfkbbQiY" target="_blank">Hier </a>gibt es einen Film, der sein Leben nachzeichnet &#8211; und zum Schluss die Frage aufwirft, ob wir diese Literatur als eine, die einen Einblick in die Abgründe der menschlichen Seele erlaubt/ermöglicht, bewahren sollen.</p>
<p>Was für eine Frage!</p>
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		<title>Feministisches Schwarzer-Geld</title>
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		<pubDate>Wed, 05 Feb 2014 18:24:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Leilah</dc:creator>
				<category><![CDATA[Leilah]]></category>
		<category><![CDATA[Alice Schwarzer]]></category>
		<category><![CDATA[EMMA]]></category>
		<category><![CDATA[Steuern]]></category>

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		<description><![CDATA[Ob Mitgefühl lernbar ist, fragte Alice Schwarzer die Berliner Forscherin Tania Singer und bekam unter anderem diese Antwort: Es gibt &#8230; Unterschiede bei der Empathiefähigkeit: Manche reagieren dumpfer, andere fühlen sehr stark mit. Aber im Prinzip alle haben empathische Reaktionen, <a class="more-link" href="http://gucknet.de/leilah/feministisches-schwarzer-geld">weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ob Mitgefühl lernbar ist, fragte Alice Schwarzer die Berliner Forscherin <em>Tania Singer </em>und bekam unter anderem diese Antwort:</p>
<blockquote><p>Es gibt &#8230; Unterschiede bei der Empathiefähigkeit: Manche reagieren dumpfer, andere fühlen sehr stark mit. Aber im Prinzip alle haben empathische Reaktionen, Männer wie Frauen. Da gibt es keine relevanten Unterschiede zwischen den Geschlechtern.</p></blockquote>
<p>Und heute wünscht Alice sich unser Mitgefühl, denn inzwischen ist sie „Rufmord“, und „illegal(er) &#8230; Persönlichkeitsverletzung“ ausgesetzt.  Sagt sie. <span id="more-826"></span><a href="http://www.boell.de/de/2014/02/05/alice-und-andre-der-schweiz-emmely-der-kasse">Andere </a>sagen, dass sie keine Ikone ist. Und:</p>
<blockquote><p> Schwarzer hat zuletzt scharf, hämisch, ungerecht und ja, auch rufschädigend, jene jungen Feministinnen angegriffen, die eine dezidiert andere Haltung zur Prostitution haben. Dieser Starrsinn, nur eine Meinung, nämlich die eigene, anzuerkennen, ist der Grund, warum für viele von ihnen Alice Schwarzer nur noch ein Bild in einer Ahninnengalerie ist. Die Vereinbarkeit von Beruf und Familie, ein Thema, das die meisten jungen Frauen und ihre Partner umtreibt, ist ihr Thema nicht.</p></blockquote>
<p>Sagen wir mal: Die Frauenbewegung ist keine demokratisch organisierte Partei. Es gibt keine gewählte Führerin. Wohl aber die Macht eines Propagandaapparts mit der Zeitschrift EMMA als Zentralorgan.<br />
Das klingt aber mächtig überzogen.</p>
<blockquote><p>Besonders schlimm: Schwarzer dichtet ihre Steuerflucht in eine Flucht aus politischen Gründen um. Die „Hatz“ gegen sie hätte damals „solche Ausmaße“ angenommen, dass sie „ernsthaft“ dachte, dass sie vielleicht ins Ausland gehen „muss“. Daher hätte sie ihr Geld vorsorglich über die Grenze geschafft.</p>
<p>Schwarzer schreckt also nicht davor zurück, sich als politisch Verfolgte aufzuplustern – und sich damit implizit mit den Opfern im Dritten Reich zu vergleichen.</p></blockquote>
<p>So kommentiert die <a href="http://m.taz.de/!132181;m/?utm_content=buffera28e1&amp;utm_medium=social&amp;utm_source=twitter.com&amp;utm_campaign=buffer">TAZ</a>. Die <a href="http://www.titanic-magazin.de/news/alice-schwarzer-in-eigener-sache-6258">Titanic </a>formt das Gesagte ein wenig um:</p>
<blockquote><p>Natürlich: Fehler zu machen ist falsch. Aber ich habe meinen Fehler gestern eingesehen, und heute bin ich ein besserer Mensch. Wer das nicht akzeptiert, mißhandelt und schlägt wahrscheinlich auch Frauen. Das finde ich das eigentlich Erschreckende an dieser Debatte.</p></blockquote>
<p>Ja, es gibt diese <a href="http://1falt.wordpress.com/2014/02/05/die-bare-munze-der-moral/">Verfolgung von Frauen</a>:</p>
<blockquote><p>Aus einer persönlichen Steueraffäre wird plötzlich ein feministischer Diskurs. Die Kritik an Frau Schwarzer – so lese und höre ich nun mehrfach – sei unverhältnismäßig und nur ihrer Weiblichkeit geschuldet. Es sei ja wohl offensichtlich, dass weibliche Steuerflüchtlinge gegenüber männlichen Steuerflüchtlingen benachteiligt werden.</p></blockquote>
<p>Und es gibt eine Enttäuschung über Alice Schwarzer, die mit der EMMA viel Geld gemacht hat, und indirekt mit dem Engagement der Frauen, die die Arbeit gemacht haben.</p>
<blockquote><p>Ich fühle mich an Bischof Franz-Peter Tebartz-van Elst erinnert. Doch macht es das nicht erfreulicher.</p></blockquote>
<p>Was ja tief blicken lässt&#8230;</p>
<p>&nbsp;</p>
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