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	<title>Feine Erotik &#187; Erotik</title>
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	<description>Eros, Lust und Liebe</description>
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		<title>Weibliche Rituale &#8211; Zeremonien der Isis</title>
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		<pubDate>Sun, 19 Jan 2014 11:57:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Leilah</dc:creator>
				<category><![CDATA[OVID]]></category>
		<category><![CDATA[Erotik]]></category>
		<category><![CDATA[Isis]]></category>
		<category><![CDATA[Kleopatra]]></category>
		<category><![CDATA[Ritual]]></category>
		<category><![CDATA[Sistrum]]></category>
		<category><![CDATA[Statue]]></category>

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		<description><![CDATA[Sicherlich hat Kleopatra einen großen Beitrag beim &#8220;Import&#8221; der Isis nach Rom, und damit in unseren Kulturkreis, geleistet. Ihr könnt Euch das grob skizziert in einem Film zeigen lassen, deshalb will ich jetzt nicht mehr viel  dazu schreiben. In Rom, <a class="more-link" href="http://gucknet.de/ovid/weibliche-rituale-zeremonien-der-isis-2">weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://gucknet.de/wp-content/uploads/2014/01/kleopatra2.jpg"><img class="alignright size-full wp-image-755" title="kleopatra2" src="http://gucknet.de/wp-content/uploads/2014/01/kleopatra2.jpg" alt="" width="476" height="352" /></a>Sicherlich hat Kleopatra einen großen Beitrag beim &#8220;Import&#8221; der Isis nach Rom, und damit in unseren Kulturkreis, geleistet.</p>
<p>Ihr könnt Euch das grob skizziert in einem <a href="http://www.youtube.com/watch?v=v2AW1wyEyhA" target="_blank">Film </a>zeigen lassen, deshalb will ich jetzt nicht mehr viel  dazu schreiben.</p>
<p><span id="more-748"></span></p>
<p>In Rom, im Vatikan steht auch diese Statue der Isis; nicht immer können bei der Isis-Darstellung die Details derart herausgearbeitet worden sein. Was Isis in der rechten Hand hält, ist ein Sistrum, ein Musikinstrument, das in unserem Zusammenhang rituellen Zwecken gedient haben muss.</p>
<p><a href="http://gucknet.de/wp-content/uploads/2014/01/Isis_Musei_Capitolini_MC744.jpg"><img title="Isis_Musei_Capitolini_MC744" src="http://gucknet.de/wp-content/uploads/2014/01/Isis_Musei_Capitolini_MC744.jpg" alt="" width="636" height="1366" /></a></p>
<p>»Zeremonialstandarten«oder &#8220;Isisklappern&#8221; gibt es schon seit der Bronzezeit. Was &#8220;die mögliche Handhabe dieser Kultobjekte&#8221; betrifft: Da diskutieren die <a href="http://web.rgzm.de/publikationen/verlagsprogramm/zeitschriften/archaeologisches-korrespondenzblatt/pm/article/anatolische-isisklappern-eine-randnotiz-zu-einigen-bronzezeitlichen-sistren-aus-alaca-hoeyue.html" target="_blank">Historiker </a>noch. Einer der Zwecke der Sistra könnte dem der Ritualglocken ähneln, deren Klang das Bewußtsein in eine für Meditationen und magische Handlungen empfängliche Stimmung versetzt.</p>
<p><a href="http://gucknet.de/wp-content/uploads/2014/01/anubis.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-772" title="anubis" src="http://gucknet.de/wp-content/uploads/2014/01/anubis.jpg" alt="" width="169" height="221" /></a>Diese &#8220;Klappern&#8221; müssen bedeutsam sein, wenn OVID sie in der gleichen Zeile mit dem Gott Anubis, der die Toten ins Totenreich <a href="http://www.ancient-egypt.org/index.html">begleitet</a>, erwähnt. Die Kulte der mythischen Figuren überschneiden und durchmischen sich; als Osiris von seinem Bruder Seth ermordet und zerstückelt worden war, belebte seine Gemahlin und Schwester Isis ihn mit Hilfe des Anubis wieder.<br />
Ob die Schlange, die um den Altar kriecht, eine rituelle Bedeutung hatte, lassen wir offen  (Kleopatra starb durch den Biss einer Kobra).</p>
<blockquote><p>From at least the New Kingdom, Isis was frequently associated with the goddess <a title="glossary" href="http://www.globalegyptianmuseum.org/glossary.aspx?id=170" target="glossary">Hathor</a> (whose name means &#8216;House of Horus&#8217;, perhaps an indication that she was the original mother of Horus) from whom she acquired her headdress, cow&#8217;s horns and sun disk. As a cow goddess she could also be worshipped as the mother of the <a title="glossary" href="http://www.globalegyptianmuseum.org/glossary.aspx?id=70" target="glossary">Apis</a> bull. (<a href="http://www.globalegyptianmuseum.org/glossary.aspx?id=201" target="_blank">Quelle</a>)</p></blockquote>
<p>Diese religiös-mythologischen Verknüpfungen rechtfertigen doch die Verehrung der Göttin!  Oder ihre Anbetung. In der richtigen Weise gestellt, müssen sich doch die Bitten an die Göttin erfüllen&#8230;</p>
<p>Heiligtümer und Tempel der Isis waren die angemessenen Orte für solche Gebete, mit denen wir uns noch eingehender auseinandersetzen wollen. Männer waren an diesen Orten nur unter bestimmten Bedingungen zugelassen; anzunehmen ist, dass bei denen eine vorherige Prüfung, Initiation erforderlich war, wobei eine Priesterin, ausgestattet mit den Insignien der Isis, die Göttin stellvertretend vertrat. Denkbar ist aber auch &#8211; und Funde von Statuetten deuten darauf hin &#8211; dass es die Isis-Verehrung auch im nichtöffentlichen, privaten Rahmen gab.</p>
<p>Warum auch nicht? Der Isis-Kult braucht keinen organisierten Staatsapparat wie die katholische Kirche, lässt sich informell praktizieren, wenn der eigentliche Kult in der Verehrung des weiblichen Prinzips besteht, darf auch eine selbstbewusste, selbsternannte Stellvertreterin der Göttin deren Insignien nutzen, die ihr entgegengebrachte Huldigung genießen und ihren persönlichen Ritus inszenieren: Ich denke dabei an ein dialogisches Ritual, oder einen rituellen Dialog, der vom Klang des Sistrum strukturiert wird.</p>
<p>Aber schauen wir zunächst, wie es bei Corinna und OVID weitergeht.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>— Hinweis: —</p>
<p><a href="http://gucknet.de/sample-page/das-erotische-buch-bei-gucknet/ovids-liebeskunst-fuer-frauen-interpretation-von-leilah"><img title="liebeskunst-fuer-frauen" src="http://gucknet.de/wp-content/uploads/2012/03/liebeskunst-fuer-frauen.jpg" alt="" width="600" height="200" /></a></p>
<p><a href="http://gucknet.de/sample-page/das-erotische-buch-bei-gucknet/ovids-liebeskunst-fuer-frauen-interpretation-von-leilah">Zur Übersicht: Die Liebeskunst für Frauen nach OVID in der Interpretation von Leilah</a></p>
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		<title>Dinoporn, Geheime Liebe und ganz viel Erotik, Lust und Porn</title>
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		<pubDate>Sun, 22 Dec 2013 06:56:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Gucknet</dc:creator>
				<category><![CDATA[erotik.texte]]></category>
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		<description><![CDATA[Vielleicht sind Erotik und Sex für den eBook-Markt so wichtig wie das Benzin fürs Auto. Ich darf diesen schrägen Vergleich wählen, weil es auch ziemlich schräge Geschichten gibt, die mittlerweile hemmungslos und ohne (zensierenden) Lektor publiziert werden. Und sicherlich auch <a class="more-link" href="http://gucknet.de/erotik-texte/dinoporn-geheime-liebe-und-ganz-viel-erotik-lust-und-porn">weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Vielleicht sind Erotik und Sex für den eBook-Markt so wichtig wie das Benzin fürs Auto. Ich darf diesen schrägen Vergleich wählen, weil es auch ziemlich schräge Geschichten gibt, die mittlerweile hemmungslos und ohne (zensierenden) Lektor publiziert werden. Und sicherlich auch mit echtem Anspruch an die Qualität geschrieben &#8211; bestenfalls. <span id="more-695"></span>Stories, in denen junge Frauen Sex mit Dinosauriern haben, sind pure Fiktion, und die ist nicht so ganz verboten, wie Geschichten, die auf Sodomie herauslaufen. Insofern ist &#8220;Dinoporn&#8221; in den USA im Trend; ich finde das zunächst mal unfassbar.</p>
<p><a href="http://gucknet.de/wp-content/uploads/2013/12/fifty-shades-of-paleontology.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-696" title="fifty-shades -of-paleontology" src="http://gucknet.de/wp-content/uploads/2013/12/fifty-shades-of-paleontology.jpg" alt="" width="300" height="449" /></a>Aber, da beißt die Maus keinen Faden ab: Es gibt dieses Genre.</p>
<p>&#8220;Bizarre Erotik&#8221;, über die uns ein <a href="http://www.spiegel.de/netzwelt/web/dinosaurier-pornos-auf-der-kindle-plattform-boomt-bizarr-erotik-a-930569.html#js-article-comments-box-pager" target="_blank">Spiegel-Artikel</a> voll und ganz aufklärt.</p>
<p>Womit ich dieses Kapitel ja eigentlich abhaken könnte, nachdem ich die Anmerkung, dass es so etwas wohl schon immer gegeben hat, eingefügt habe:</p>
<p><strong>&#8220;Pasiphaë</strong> denkt sich die Konkurrentinnen als „doofe Kühe“ und wünscht sich (einen Mann wie) einen Stier, einen schönen, starken Bullen. Die Rohheit des angetrauten Gatten genügt ihr nicht. Mit der entsprechenden Macht ausgestattet, wird dieser Typ Frau mit Vergnügen ihre Mitbewerberinnen opfern oder ins Messer laufen lassen.&#8221;</p>
<p>Das ist Mythologie: Der Wunsch, sich mit einem Tier zu paaren, ist keine wirklich gesunde Art, sexuelle Wünsche zu organisieren, deshalb wird der Wunsch auch im Mythos als &#8220;vor langer, langer Zeit&#8221; gegeben dargestellt.</p>
<p>Bei Artemis war der Sexualpartner nur zur Hälfte Tier:</p>
<p><a href="http://gucknet.de/wp-content/uploads/2013/12/artemis-pan.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-698" title="artemis-pan" src="http://gucknet.de/wp-content/uploads/2013/12/artemis-pan.jpg" alt="" width="600" height="479" /></a></p>
<blockquote><p>Artemis wird vom attraktiven Pan verführt und umgeben von Satyrn und wunderschönen Nymphen liebevoll in die Geheimnisse der Lust eingeweiht. Dabei erweckt er in ihr bislang ungeahnte Begierden und Gefühle, die seinen eigenen in nichts nachstehen &#8230;</p></blockquote>
<p>Auch diese Szene gibt es als eBook, in &#8220;Artemis&#8217; Verführung&#8221; von Justine Morgan.</p>
<blockquote>
<div>Um was geht es? Nun ja, kurz gesagt, um das EINE <img src='http://gucknet.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' /> </div>
<div>Artemis, Göttin des Waldes und der Jagd, wird von dem Satyr Pan verführt. Doch hat er es nicht sehr einfach, denn Artemis ist noch Jungfrau und will sich für DEN einen Mann aufheben&#8230;</div>
</blockquote>
<p>Schön, dass wir nicht nur das eBook, sondern auch die <a href="http://www.cupcatz.de/2013/01/artemis-verfuhrung-von-justine-morgan.html" target="_blank">Rezension </a>dazu im Netz finden: &#8220;Artemis Verführung ist ein netter Quickie für eine schlaflose Nacht. Man muss nicht viel nachdenken und es lässt einen prickeln.&#8221;Ein eBook von <a href="http://www.cupcatz.de/#" target="_blank">Pam</a>, der Bloggerin, die diese Rezension verfasst hat, würde ich gerne besitzen&#8230;</p>
<p>Aber weiter im Text: <strong>Erotische eBooks</strong> sind&#8230;</p>
<ul>
<li>nicht besser, als gedruckte Erotik</li>
<li>ab 99 Cents zu haben</li>
<li>oft nicht einmal die wert</li>
</ul>
<p>Der letzte Punkt war allzu gemein. Ich hab&#8217; das nicht so gemeint, zumal ich ja jetzt mit dem Gedanken spiele, selbst unter die eBook-Autorinnen zu gehen, mit dem Reizthema EROTIK.</p>
<p><a href="http://www.beam-ebooks.de/ebook/59324" target="_blank">Hier </a>könnt Ihr Euch übrigens eine Leseprobe zu Artemis Verführung oder gleich den ganzen Text herunterladen, mit meinen Texten ist es so weit noch nicht. Die <a href="http://gucknet.de/leilah/mein-erotischer-groschenroman" target="_blank">Schmuddeltexte </a>wären für ein eBook ganz gut geeignet, mein eigentliches Projekt</p>
<p><strong><a href="http://gucknet.de/sample-page/das-erotische-buch-bei-gucknet/ovids-liebeskunst-fuer-frauen-interpretation-von-leilah" target="_blank">OVIDs Liebeskunst für Frauen, in der Interpretation von Leilah</a></strong></p>
<p>vielleicht nicht so sehr &#8211; es liest sich am Bildschirm und auf dem Pad nicht so gut.</p>
<p>Weil ich doch schon eine <a href="http://www.basicthinking.de/blog/2013/12/02/basic-steps-so-werde-ich-e-book-autor-teil-1-10-schritte-zum-eigenen-e-book/" target="_blank">Anleitung </a>zum eBook-Schreiben gefunden habe, sollte ich auch zur eBook-Autorin mutieren, vielleicht, denke ich. Was mich stört, ist die <a href="http://www.ebook.de/de/category/59540/faq.html#Kindle" target="_blank">Technik</a>:</p>
<blockquote><p><strong>Kann ich mein eBook auch auf einem Kindle eBook Reader lesen?</strong></p>
<p>Leider können Sie unsere eBooks nicht auf einem Kindle eBook Reader verwenden. Dieser verwendet ein geschlossenes System mit eigenem Kopierschutz, mit dem ausschließlich eBooks von Amazon verwendet werden können.</p></blockquote>
<p>&#8220;Geschlossene Gesellschaft&#8221; also. Ob ich da jemals hineinkomme? Als Nischenautorin für Erotik in der Zeitenwende?</p>
<p>&nbsp;</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Emile Zola: Nana: Ein Erotischer Film und ein Gesellschaftskritischer Text</title>
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		<pubDate>Thu, 26 Sep 2013 07:31:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Gucknet</dc:creator>
				<category><![CDATA[erotik.texte]]></category>
		<category><![CDATA[Erotik]]></category>
		<category><![CDATA[erotischer Film]]></category>
		<category><![CDATA[Nana]]></category>
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		<description><![CDATA[Gerade hatte ich mir &#8220;Nana&#8221; als Film - kostenlos &#8211; angesehen. Da sieht Frau doch deutlich, wie die Zeiten sich ändern &#8211; oder duellieren die Männer sich heute immer noch wegen einer Frau? Ich glaube nicht, auch nicht, dass eine <a class="more-link" href="http://gucknet.de/erotik-texte/emile-zola-nana-ein-erotischer-film-und-ein-gesellschaftskritischer-text">weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Gerade hatte ich mir &#8220;Nana&#8221; als <a title="http://www.youtube.com/watch?v=10fqpDmF72M" href="http://www.youtube.com/watch?v=10fqpDmF72M" target="_blank">Film </a>- kostenlos &#8211; angesehen. Da sieht Frau doch deutlich, wie die Zeiten sich ändern &#8211; oder duellieren die Männer sich heute immer noch wegen einer Frau? Ich glaube nicht, auch nicht, dass eine Tanzkünstlerin heute sich einen Banker angeln könnte, der sie mit Geschenken überhäuft.<span id="more-598"></span>Mag der Film, der die &#8220;expliziten Stellen&#8221; hervorhebt, indem er Anderes ausblendet, nochj als &#8220;Erotikfilm&#8221; durchgehen (und vor 30 Jahren war das Verständnis für Erotik ohnehin noch ein anderes als heute), ist der geschriebene Text doch eher ein Sittengemälde der damaligen Zeit. Kostprobe?</p>
<blockquote><p>Man kam fast um vor Langeweile und wußte nicht mehr, was man vornehmen sollte, um Heiterkeit in die Gesellschaft zu bringen und den Abend in toller Laune zu beendigen. Labordette dachte einen Augenblick daran, dem noch immer sein Taschentuch suchenden Faloise sämtliche Frauenspersonen auf den Hals zu hetzen. Aber da noch Champagner auf dem Büfett stehen geblieben war, hatten die jungen Herren wieder angefangen zu trinken. Sie forderten einander durch laute Zurufe dazu auf; aber nur eine dumpfe, geistlose Trunkenheit griff im Saal Platz. Da nahm der kleine Blonde mit dem hohen Namen, aus Verzweiflung darüber, daß er nichts Gescheites vorbringen konnte, seine Flasche Champagner und goß ihren Inhalt ins Piano, worüber sich die anderen Herren halb totlachten.</p>
<p>»Ei seht doch!« rief erstaunt Tatan Néné, die ihm zugesehen hatte. »Warum gießt er denn Champagner ins Piano?«</p>
<p>»Aber, mein Schätzchen, das weißt du noch nicht?« erwiderte Labordette ernst. »Nichts ist für die Pianos so gut wie Champagner; Champagner gibt ihnen einen guten Ton.«</p>
<p>»Ah!« murmelte Néné, von der Wahrheit dieser Worte überzeugt. Und weil man darüber lachte, wurde sie böse. Sie wußte doch nichts von solchen Sachen. Man foppte sie doch stets!</p></blockquote>
<p><a href="http://gucknet.de/wp-content/uploads/2013/09/220px-Emile_Zola.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-600" title="220px-Emile_Zola" src="http://gucknet.de/wp-content/uploads/2013/09/220px-Emile_Zola.jpg" alt="" width="220" height="274" /></a>&#8220;Nana&#8221; in wenigen Worten:</p>
<p>&#8220;Ebenfalls ein großer Erfolg war <em><a title="Nana (Roman)" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Nana_%28Roman%29">Nana</a></em> (1879/1880), die Geschichte einer jungen Frau aus dem Volk, die dank ihrer sexuellen Attraktivität einen Aufstieg zur kostenträchtigen Geliebten eines Grafen erlebt, durch ihren Hang zu Ausschweifungen aller Art jedoch in Niedergang, Krankheit und frühem Tod endet.&#8221; (<a title="http://de.wikipedia.org/wiki/%C3%89mile_Zola" href="http://de.wikipedia.org/wiki/%C3%89mile_Zola" target="_blank">Wikipedia</a>)</p>
<p>&nbsp;</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Schönheitspflege, Liebeskunst, Erotik des Alters</title>
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		<pubDate>Mon, 09 Sep 2013 07:34:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Leilah</dc:creator>
				<category><![CDATA[OVID]]></category>
		<category><![CDATA[Alter]]></category>
		<category><![CDATA[Erotik]]></category>
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		<description><![CDATA[Das Bild, das ich mir gerade von der OVID&#8217;schen Dichtkunst mache, kommt mir vor wie ein Puzzle. Heute habe ich wieder so ein Stück gefunden, das wohl dazu gehört &#8211; aber wo es ins Gesamtbild einfügen? Die Schönheitspflege als Kult <a class="more-link" href="http://gucknet.de/ovid/schoenheitspflege-liebeskunst-erotik-des-alters-ovid">weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das Bild, das ich mir gerade von der OVID&#8217;schen Dichtkunst mache, kommt mir vor wie ein Puzzle. Heute habe ich wieder so ein Stück gefunden, das wohl dazu gehört &#8211; aber wo es ins Gesamtbild einfügen?</p>
<p>Die <a title="http://www.sacred-texts.com/cla/ovid/lboo/lboo62.htm" href="http://www.sacred-texts.com/cla/ovid/lboo/lboo62.htm" target="_blank">Schönheitspflege </a>als Kult und Kultivierung,  Frisur, Schmuck, Hautpflege und Make-Up sind Themen, die wohl auf immer weibliche Anteile bezeichnen; die Befreiung der (adligen) Frau von harter Feldarbeit und häuslicher Spinnerei in der Vorzeit hattes sie populär gemacht.</p>
<p><a href="http://gucknet.de/wp-content/uploads/2013/09/artofbeauty.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-566" title="artofbeauty" src="http://gucknet.de/wp-content/uploads/2013/09/artofbeauty.jpg" alt="" width="600" height="200" /></a></p>
<p><span id="more-565"></span></p>
<h1 align="center">Medicamina Faciei Femineae</h1>
<p><a href="http://gucknet.de/wp-content/uploads/2013/09/21400.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-567" title="21400" src="http://gucknet.de/wp-content/uploads/2013/09/21400.jpg" alt="" width="346" height="475" /></a>Wenn nun auch Kleidung und Mode zur Schönheitspfelge zählen &#8211; womit wohl macht Frau den ersten, alles bestimmenden Eindruck? &#8211; wirkt das antike Lehrgedicht gar nicht unmodern.</p>
<p>Um einmal einen Abschnitt aus der alten englischen Übersetzung zu zitieren:</p>
<p>&#8220;Your first preoccupation, my dears, should be your manners. When a woman&#8217;s manners are good, she never fails to attract. Manners indeed are more than half the battle. Time will lay waste your beauty, and your pretty face will be lined with wrinkles. The day will come when you will be sorry you looked at yourself in the mirror, and regret for your vanished beauty will bring you still more wrinkles. But a good disposition is a virtue in itself, and it is lasting; the burden of the years cannot depress it, and love that is founded on it endures to the end.&#8221;</p>
<p>Das ist ja noch verständlich. &#8220;Schönheit kommt von Innen&#8221;. Und:</p>
<p><strong>&#8220;tempus erit&#8230;&#8221;</strong></p>
<p>Das ist schon merkwürdig, und dass der Hinweis aufs kommende Alter irritiert, hängt wohl mit unserem Unwillen zu weiser Voraussicht zusammen:</p>
<blockquote><p>Tempus erit, quo tu, quae nunc excludis amantes, frigida deserta nocte iacebis anus nec tua frangetur nocturna ianua rixa, sparsa nec invenies limina mane rosa.</p>
<p>Die Zeit wird kommen, dass du, die nun Liebende ausschließt, einsam und öde als ungeliebte Frau die Nacht verbringst, deine Tür nicht mehr in nächtlichem Streit aufgebrochen wird, und auch das ist dann vorbei: Dass die Türschwelle in der Früh geschmückt ist, mit einer Rose.</p></blockquote>
<p>Ich finde ja, dass das eine scheußliche Übersetzung ist. Wir sehen: Es ist eine Katastrophe, was dieser Dichter in einen einzeigen Satz packt. Und sollten wir nicht auch an die jungen Frauen, die ihre Nächte unsinnig allein verbringen, denken?</p>
<p>Was ist mit all den Junggesellen, und der &#8220;Together alone tonight&#8221;-Situation?</p>
<p>In der &#8220;<a title="/ovids-liebeskunst-fuer-frauen-interpretation-von-leilah" href="http://gucknet.de/sample-page/das-erotische-buch-bei-gucknet/ovids-liebeskunst-fuer-frauen-interpretation-von-leilah" target="_blank">Liebeskunst</a>&#8220;  gibt es noch mehr Material zu Alter, Liebe, Vergänglichkeit. In unserer Kultur sind das ungeliebte Themen:</p>
<p>Im folgenden ein konventionelles Inhaltsverzeichnis zur Liebeskunst. Da ist vom Thema &#8220;Alter&#8221; keine Spur, obwohl es einen hohen Stellenwert einnimmt.</p>
<p>Das zu würdigen, würde aber unser Verständnis von &#8220;Erotik&#8221; irritieren.</p>
<p>Michael von Albrecht (Hrsg.)<br />
Reclam Stuttgart<br />
EAN: 9783150503577 (ISBN: 3-15-050357-4)<br />
294 Seiten, hardcover, 10 x 15cm, März, 1996</p>
<p>&nbsp;</p>
<h1>Inhaltsverzeichnis zur Liebeskunst</h1>
<p>Ars amatoria &#8211; Liebeskunst</p>
<p><strong>Liber primus &#8211; Erstes Buch</strong><br />
Anweisungen für Männer</p>
<p>Einleitung</p>
<p>Wo sind Mädchen zu finden?<br />
-Verschiedene Treffpunkte in Rom<br />
-Das Theater (Der Raub der Sabinerinnen)<br />
-Zirkus und Arena<br />
-Gespielte Seeschlacht und Triumphzug<br />
-Das Gastmahl<br />
-Treffpunkte außerhalb Roms</p>
<p>Wie erobert man Mädchen?<br />
-Selbstvertrauen (Pasiphae und der Stier)<br />
-Vom Umgang mit der Dienerin<br />
-Die Wahl des Zeitpunkts<br />
-Geschenke und Liebesbriefe<br />
-Sonstige Annäherungsversuche<br />
-Männliche Schönheitspflege<br />
-Bacchus und Ariadne<br />
-Das Gastmahl<br />
-Überredung und Schmeichelei<br />
-Versprechungen, Betrug, falsche Tränen<br />
-Küsse, Gewalt, männliche Initiative (Achill und Deidamia)<br />
-Gespielte Zurückhaltung<br />
-Das Aussehen des Liebenden<br />
-Warnung vor Freunden<br />
-Der Liebende als Verwandlungskünstler</p>
<p>Überleitung</p>
<p><strong>Liber secundus &#8211; Zweites Buch</strong><br />
Anweisungen für Männer</p>
<p>Einleitung (Daedalus und Icarus)</p>
<p>Wie bekommt die Liebe Dauer?<br />
-Bildung statt Magie (Odysseus und Calypso)<br />
- Nachgiebiges Verhalten des Liebhabers<br />
-Liebe &#8211; ein Kriegsdienst<br />
-Geschenke<br />
-Anerkennung und Lob<br />
-Krankheit des Mädchens<br />
-Nutzen und Gefahren der Trennung<br />
-Rivalität und Disketion<br />
-Anregungsmittel<br />
-Eifersucht, das Salz der Liebe<br />
-Liebe als Naturmacht und Arznei<br />
-Selbsterkenntnis<br />
-Leiden der Liebe<br />
-Schädlichkeit der Eifersucht (Mars und Venus)<br />
-Verschwiegenheit<br />
-Fehler als Vorzüge (Lob der reifen Frauen)<br />
-Das Liebesspiel</p>
<p>Schlußwort</p>
<p>Überleitung</p>
<p><strong>Liber tertius &#8211; Drittes Buch</strong><br />
Anweisungen für Frauen</p>
<p>Einleitung (Freut euch des Lebens!)</p>
<p>Hauptteil<br />
-Lob der Zivilisation<br />
-Haartracht<br />
-Kleidung<br />
-Körperpflege<br />
-Diskretion bei der Schönheitspflege<br />
-Das Verhalten beim Frisieren<br />
-Der Ausgleich der körperlichen Mängel<br />
-Anmut ist erlernbar<br />
-Musik, Literatur, Tanz<br />
-Gesellschaftsspiele<br />
-Treffpunkte<br />
-Schöne Männer und Schwindler<br />
-Liebesbriefe<br />
-Die Beherrschung des Mienenspiels, heiteres Wesen<br />
-Beruf und Rolle der Liebhaber<br />
-Mach dich rar!<br />
-Rivalität als Anreiz<br />
-Überliste die Bewacher<br />
-Warnung vor Freundinnen<br />
-Spiele die Verliebte<br />
-Verhängnisvolle Leichtgläubigkeit (Cephalus und Procris)<br />
-Tischmanieren<br />
-Liebesstellungen</p>
<p>Epilog</p>
<p>Wer noch ein wenig &#8220;weiterforschen&#8221; möchte, kann mal das probieren:</p>
<p><a href="http://geschichtsverein-koengen.de/RoemSprichwort.htm" target="_blank">http://geschichtsverein-koengen.de/RoemSprichwort.htm</a></p>
<p>Viel Spass und Erleuchtung</p>
<p>wünscht Euch</p>
<p>LEILAH</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Nachtrag:</strong></p>
<p>In diesem Zusammenhang vielleicht auch interessant:</p>
<p>&nbsp;</p>
<h2>Die Schönheitspflege des Mannes</h2>
<p>Da geht es doch ziemlich schlicht zu:</p>
<blockquote><p><span style="color: #aaaaaa;"><span><br />
Das vernachlässigte Aussehen gehört sich für Männer.<br />
Theseus, von keiner Nadel an den Schläfen zurechtgemacht , raubte Ariadne.<br />
Phaedra liebte Hippolytus und der war nicht sehr gepflegt.<br />
Der Geliebte einer Göttin Göttin war Adonis, der passend für die Wälder war.</span></span></p>
<p>Und die Schur soll die abstehenden Haare nicht arg verunstalten.<br />
Das Haar und der Bart sollen von geübter Hand geschnitten sein.<br />
Und die Nägel sollen nicht hervorstehen und ohne Schmutz sollen sie sein.<br />
Und im hohlen Nasenloch soll dir kein (einzelnes) Haar hervorstehen.</p></blockquote>
<p>Zum Einen haben wir hier die mythischen &#8220;Helden&#8221;, die der Schriftsteller mal als bekannt voraussetzen kann, der Verweis auf sie ersetzt also halbe Bücher, zum Anderen schlichte Anweisungen zu Haarschnitt und elementarer Körperpflege.</p>
<div id="attachment_573" class="wp-caption alignleft" style="width: 810px"><a href="http://gucknet.de/wp-content/uploads/2013/09/theseus-adonis.jpg"><img class="size-full wp-image-573" title="theseus-adonis" src="http://gucknet.de/wp-content/uploads/2013/09/theseus-adonis.jpg" alt="" width="800" height="552" /></a><p class="wp-caption-text">Da sieht Frau mal, was für unterschiedliche Typen &quot;Mann&quot; es in der Vergangenheit gegeben hat; daran hat sich bis heute nichts geändert.</p></div>
<p>1.) Theseus besiegt den Centauren von Antonio Canova – Wien, Kunsthistorisches Museum</p>
<p>2.) Adonis</p>
<p><span style="color: #aaaaaa;"><span><br />
</span></span></p>
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		<title>Mehr erotische Texte</title>
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		<pubDate>Mon, 23 Jul 2012 07:10:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Leilah</dc:creator>
				<category><![CDATA[Medien]]></category>
		<category><![CDATA[Erotik]]></category>
		<category><![CDATA[Sappho]]></category>
		<category><![CDATA[verlorene Liebe]]></category>

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		<description><![CDATA[Liebe Freundinnen, hin und wieder find&#8217; ich auch erotische Texte, die mir gefallen, dann darf ich auf die auch hinweisen, oder? Ratlos nennt sich eine Blog-Autorin, frauratlos genauer gesagt, und besagter Text der kreativen Autorin fängt ungefähr so an: Wir <a class="more-link" href="http://gucknet.de/medien/mehr-erotische-texte">weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Liebe Freundinnen,</p>
<p>hin und wieder find&#8217; ich auch erotische Texte, die mir gefallen, dann darf ich auf die auch hinweisen, oder? <strong>Ratlos</strong> nennt sich eine Blog-Autorin, <strong>frauratlos</strong> genauer gesagt, und besagter Text der kreativen Autorin fängt ungefähr so an:</p>
<blockquote><p>Wir haben uns lange nicht gesehen und ich bin vorher so aufgeregt wie eine Fünfzehnjährige. In einer Mischung aus banger Befürchtung, dass wir wieder nicht miteinander klarkommen, und großer Sehnsucht und Vorfreude fiebere ich dem Tag entgegen. Es ist geradezu lächerlich, was ich alles veranstalte. Essen kochen, Wohnung schrubben (als ob er darauf Wert legen würde), mich schrubben, und zwar stundenlang – aber ob er das überhaupt alles zu Gesicht bekommen wird? Ich habe da so meine Zweifel.</p></blockquote>
<p>Das hab&#8217; ich recht spannend gefunden, und auch der Ausgang der Kurzgeschichte &#8220;<a href="http://frauratlos.wordpress.com/2012/07/11/annaherung/">Annäherung</a>&#8221; ist so richtig nett.</p>
<p>Frau ratlos kann schreiben, was ich von mir nicht sagen kann. Ich schreib&#8217; halt, wie ich erzähle, tröste ich mich dann, und hoffe, dass Ihr es wenigstens ein bisschen erotisch findet, und hab&#8217; irgendwie die Lust verloren, von aktuellen Geschehnissen zu berichten. Das ist mir sogar egal. Ganz vielleicht bring&#8217; ich hier mal die eine oder andere ältere Geschichte. Ansonsten frag&#8217; ich mich, ob ich mit meinem OVID-Projekt jemals weiterkomme &#8211; es hängt, es hängt. Das ist mir nicht gleichgültig, aber ich weiß nicht, ob ich es fortführen soll &#8211; ich hätte nie gedacht, dass die Liebeskunst doch so kompliziert und konfliktträchtig ist.</p>
<blockquote>
<h3>Liebeslied</h3>
<p>Hochbeglückt wie selige Götter deucht mir,<br />
Wem dir tief ins Auge zu schau´n und lauschend<br />
An dem Wohllaut deines Gesprächs zu hangen<br />
Täglich vergönnt ist.</p>
<p>Und am Sehnsucht weckenden Reiz des Mundes;<br />
Doch mir schrickt im Busen das Herz zusammen,<br />
Wenn du nahst, beklommen versagt die Stimme<br />
Jeglichen Laut mir.</p>
<p>Ach, der wortlosen Starrenden rinnt urplötzlich<br />
Durch die Glieder fliegende Glut; verworren<br />
Flirrt es mir vor Augen, und dumpf betäubend<br />
Klingt es im Ohr mir.<br />
<sub>Sappho</sub></p></blockquote>
<p>Was hilft&#8217;s? Zwischen sado und maso, zwischen himmelhoch jauchzend und zu Tode betrübt hätt ich zwar gern ein lauschiges Plätzchen, finde es aber nicht, und von Glut spür&#8217; ich jetzt gar nichts, empfinde mich geradezu als verglüht, ausgeglüht. Wie kann ich vergessen, wen oder was ich begehre? Allenfalls ein paar Erinnerungen an Stimmungen bleiben, aber die kann ich nicht wiederherstellen. Soll ich das gut finden?</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Die Schulung der weiblichen Erotik</title>
		<link>http://gucknet.de/ovid/weibliche-erotik-schulung</link>
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		<pubDate>Sun, 08 Apr 2012 08:34:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Gucknet</dc:creator>
				<category><![CDATA[OVID]]></category>
		<category><![CDATA[Abhängigkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Erotik]]></category>
		<category><![CDATA[Leilah]]></category>
		<category><![CDATA[Penthesilea]]></category>
		<category><![CDATA[Schulung]]></category>

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		<description><![CDATA[Liebe Freundinnen, ich merke es schon selbst: Auch ich bin nicht ohne Weiteres bereit, alles zu erzählen, was ich erzählen könnte in Sachen Lust und Liebe. Romans „Anleitung“ war übrigens eher eine Einleitung mit Schwierigkeiten; ich hab’ das aber ausgelagert. <a class="more-link" href="http://gucknet.de/ovid/weibliche-erotik-schulung">weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p align="justify">Liebe Freundinnen,</p>
<p align="justify">ich merke es schon selbst: Auch ich bin nicht ohne Weiteres bereit, alles zu erzählen, was ich erzählen könnte in Sachen Lust und Liebe. Romans „Anleitung“ war übrigens eher eine Einleitung mit Schwierigkeiten; ich hab’ das aber ausgelagert.</p>
<p>Ihr erinnert Euch doch, dass OVID in den Elegien voranstellte, er habe nur drei von fünf Büchern veröffentlicht. Ehrlich: Ich frag’ mich, ob es auch bei der ARS so eine Kürzung gegeben hat.</p>
<div align="justify"><span id="more-114"></span></div>
<p align="justify">Eigentlich wär’ das ja wahrscheinlich. Außerdem ändert sich ja das Buch, sobald es gelesen wird: Jede speichert ihre eigene Version ab. Wenn die Frauen als Gruppe die „Bücher für Männer“ anders verstehen als die Männer, werden aus zwei Büchern gewissermaßen vier. Wenn ein Mann „das Buch für Frauen“ liest, kann es passieren, dass er sich zwar Akademiker schimpfen darf, aber rein gar nichts versteht.</p>
<blockquote>
<p align="justify">„Frauen &#8230; sind den Pflichten Amors hilflos ausgeliefert. Männer bleiben auch in der Liebe selbständig. &#8230; Schon die ersten Belehrungen sind eine Fortsetzung machistischer Verführungskunst mit anderen Mitteln&#8230; .“ (Adomeit, S.26 (<a href="http://gucknet.de/sample-page/das-erotische-buch-bei-gucknet/quellen" target="_blank">Quelle</a>) )</p>
</blockquote>
<p align="justify">Mit der altphilologischen Erotik hab’ ich allerdings Schwierigkeiten – Da gibt es Abhandlungen zur „Erotik der Reinheit“, zur „Ästhetik der Macht“ oder zu „Nacktheit und Peinlichkeit“. Frauen interpretieren anders als Männer:</p>
<p>Die ARS sei die Verbindung der  „&#8230; traditionellen Elemente der römischen Liebeselegie und des Lehrgedichts zu etwas völlig Neuem, einem „Erotiodidaktikon“, dem ersten Flirt-, Sex- und Beziehungsratgeber der Welt. Ovid &#8230; beschreibt &#8230; ironisierend und bemerkenswert genau beobachtend die psychologischen Mechanismen von Balzverhalten, Liebe und Beziehung und geht auf psychische Besonderheiten von Frauen und Männern ein.“.  (Näser o.J., S.2(<a href="http://gucknet.de/sample-page/das-erotische-buch-bei-gucknet/quellen" target="_blank">Quelle</a>) )</p>
<p>Edutainment, Erotodidaktik, Erototainment &#8211; all das mag sein, und auch um Sex &amp; Porn geht es.</p>
<p>Schwierigkeiten hab’ ich aber mit der „feministischen, humanistischen Pornographie“, die von Selbstbefreiung und Selbstverwirklichung erzählt:</p>
<blockquote>
<p align="justify">„Lebt Euch aus, macht Eure Phantasien wahr, die Scham ist vorbei!“</p>
</blockquote>
<p align="justify">Das ist pure Selbstdarstellung einiger DarstellerInnen, auf die Leinwand gebrachtes Kopfkino.</p>
<p>Mit der Emanzipation und Gleichberechtigung – das war wohl schon immer so eine Sache. Offenbar hat OVID auch an „Waffengleichheit“ gedacht – nachdem die Männer in den ersten zwei Büchern der Liebeskunst belehrt worden seien, müssten doch auch die Frauen über ihr theoretisches Rüstzeug verfügen können, um den Männern nicht unterlegen zu sein. Aber ist so ein Argument nicht lediglich ein rhetorischer Kunstgriff? Was hätte denn die Frauen hindern sollen, die Tricks der Männer kennen zu lernen und somit abwehren zu können? Und wozu noch ausgerechnet die Amazonen aufrüsten, die per se nicht mit Männern zusammenlebten? „ &#8230; nun muss ich auch dir, Penthesilea, und Deiner Schar Waffen geben.“</p>
<p align="justify">Wenn es um die Gleichberechtigung geht: Um welche Gleichberechtigung, um welche Freiheit geht es denn wirklich? Vor hundert Jahren kämpften Frauen um die Freiheit, in der Öffentlichkeit rauchen zu dürfen. Die Kämpferinnen waren Models, von einer Werbeagentur gemietete Schauspielerinnen mit blauen Strümpfen, die etwas von Frauenrechten skandierten: „Wir fordern das Recht, uns in eine bisher nie da gewesene Nikotinabhängigkeit zu begeben“ oder kürzer: „Mehr Macht der Sucht“:</p>
<p>„Alle Macht der Periode“, und dass Frau mit o.b.s reiten, schwimmen und menopausieren kann haben wir gelernt, die klitoriale Erregung von Frau zu Frau hat mich  mit 11 Jahren eine Sportlerin gelehrt, aber schon mit acht Jahren konnte ich aus einem Schwänzchen etwas härteres, längeres, steifes zaubern, nicht aber mit Worten beschreiben, also nicht darüber reden, weil das heimlich geschah, mit meinem Cousin. Wir haben nur ganz unschuldig gespielt, und waren uns bewusst, dass wir etwas verbotenes spielen.</p>
<p>Als Amazone hab’ ich mich nie gefühlt, nie die doppelschneidige Streitaxt am Kettchen um den Hals gehängt, und bis heue verstehe ich nicht wirklich, wie Feministinnen diese Töchter des Kriegsgottes idealisieren konnten. Und mal ganz nebenbei: Die Amazonen – das ist ein Mythos, keine historische Realität. Die Belehrung der Amazonen, was Weiblichkeit vermag, und die Belehrung der römischen Dame des Hauses, „Domina“ würde, müsste doch ganz unterschiedlich ausfallen. Die Kriegerin zur Weiblichkeit, Mütterlichkeit ermutigen, die Hausfrau zur freien Liebe – das sind wohl zwei Paar Schuhe.</p>
<p align="justify"><a href="http://gucknet.de/wp-content/uploads/2012/04/picasso.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-115" title="picasso" src="http://gucknet.de/wp-content/uploads/2012/04/picasso.jpg" alt="Zeus und Semele" width="300" height="375" /></a>Ich seh’ auch keine Kriterien, wie ich diesen OVID einschätzen soll. Picasso hatte keine Probleme, sich mit ihm zu befreunden. Beweist das etwas?</p>
<p>So eine verträumte, romantische Szene wie die nebenstehende ist Illustration zu den Metamorphosen, auf dem Buch-Umschlag..</p>
<p>Zeus liebt, hat mal wieder eine Geliebte. Wäre doch eigentlich ein Thema für die Liebeskunst. „Gekonnte Liebe“ – das müsste der Göttervater doch beherrschen. Dass die wesentlich jüngere Geliebte sich auf dem Terrain nicht auskennt, macht ihr ja niemand zum Vorwurf.</p>
<p>Wie Zeus’/Jupiters Gattin, also Hera oder Juno, sich dem Seitensprung ihres Göttergatten gegenüber verhält, nämlich die Rivalin so zu manipulieren, dass sie von ihrem Geliebten unwissentlich ihr eigenes Todesurteil einfordert – auch das ist „nur“ ein Mythos. Welche Frauen will Ovid also belehren? Die naiven vom Typ „Semele“, den kriegerischen Penthesilea-Typ oder die „wissenden“ vom Typ Hera?</p>
<p align="justify">So wirklich will ich nicht an das Thema „Liebeskunst für Frauen“ heran. Was ist denn „weiblich“, „fraulich“, wo ist der Unterschied zu „männlich“? Sind das alles bloß zwei Seiten einer Medaille? Sind wir denn in einer ständigen Auseinandersetzung, mit den „Waffen der Frau“ im Kampf gegen die Männer? Eva war in der Tradition unserer Weltanschauung die Urverführerin und die Masse der Männer wäre nach wie vor leicht zu haben:</p>
<blockquote>
<p align="justify">„Was lieferst Du der rasenden Wölfin den Schafstall aus?“ (ARS III/09)</p>
</blockquote>
<p align="justify">bezeichnet eine männliche Ur-Angst vor der besitzergreifenden Frau und eine männliche Selbsteinschätzung: „Längst sind wir domestiziert und werden als Haustier gehalten“. Eva wiederum hat bis heute „Sittsamkeit und Tugend“ angenommen, eine Sinnesart, die „unserer Kunst“ nicht förderlich ist, denn</p>
<blockquote>
<p align="justify">„Durch mich lernt man nur mutwillige Liebesspiele, ich werde lehren, wie eine Frau liebenswert ist (ARS III/26).“</p>
</blockquote>
<p align="justify">Belehrung von einem Mann, sei er auch schon lange verstorben, ist allerdings das Letzte, was Frauen unserer Zeit erwarten.</p>
<p align="justify"><strong>Zur Fortsetzung meines Textes zu Ovid und zur weiblichen Erotik</strong></p>
<p align="justify"><strong><a href="http://gucknet.de/ovid/schreiben-fuer-die-muse-als-verfuehrung">http://gucknet.de/ovid/schreiben-fuer-die-muse-als-verfuehrung</a></strong></p>
<p>&#8212; Hinweis: &#8212;</p>
<p><a title="Übersicht: Die Artikel &quot;Liebeskunst für Frauen&quot;" href="http://gucknet.de/sample-page/das-erotische-buch-bei-gucknet/ovids-liebeskunst-fuer-frauen-interpretation-von-leilah"><img title="liebeskunst-fuer-frauen" src="http://gucknet.de/wp-content/uploads/2012/03/liebeskunst-fuer-frauen.jpg" alt="" width="600" height="200" /></a></p>
<p><a href="http://gucknet.de/sample-page/das-erotische-buch-bei-gucknet/ovids-liebeskunst-fuer-frauen-interpretation-von-leilah">Zur Übersicht: Die Liebeskunst für Frauen nach OVID in der Interpretation von Leilah</a></p>
<p>&nbsp;</p>
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